Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

Siemens PLM Software

Additive und hybride Produktion mit 3D-Druck

| Autor / Redakteur: Jan Larsson / Dorothee Quitter

Pulver-Auftragschweißen in einer mehrachsigen Maschine ermöglicht den additiven Aufbau entlang beinahe beliebiger Achsen und somit eine schnellere und flexiblere Teileherstellung.
Bildergalerie: 3 Bilder
Pulver-Auftragschweißen in einer mehrachsigen Maschine ermöglicht den additiven Aufbau entlang beinahe beliebiger Achsen und somit eine schnellere und flexiblere Teileherstellung. (Bild: Siemens PLM Software)

Firma zum Thema

Der 3D-Druck hat die Möglichkeiten für Design, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Produkten verändert und steht kurz vor der breiten Anwendung.

In den letzten Jahren haben rasche Fortschritte im 3D-Druck nicht nur Endverbrauchern diese Technologie zugänglich gemacht, sondern auch in größerem Umfang neue Methoden der additiven und hybriden Produktion ermöglicht.

Einem Bericht des Marktanalyse-Unternehmens IDC zufolge steht der 3D-Druck aktuell an der Schwelle zu breiter Einführung. Unternehmen beginnen, die Kosten- und Produktionsvorteile der Technologie zu erkennen und anzunehmen. IDC prognostiziert, dass sich die Anzahl verkaufter 3D-Drucker von 2012 bis 2017 verzehnfachen wird. Dieses Wachstum wird in erster Linie von Privatkunden und Kleinunternehmen getrieben, es hat jedoch auch wesentliche Auswirkungen auf die industrielle Produktion.

Die derzeitigen Herausforderungen

Der 3D-Druck bietet Potenziale für die wesentliche Beschleunigung und Verschlankung einzelner Prozesse, allerdings nicht ohne Herausforderungen. Die erste liegt im derzeitigen Stand und Reifeprozess der Technologie, in der Verfügbarkeit von Anwendungs-Knowhow und in schwer zu beantwortenden Wirtschaftlichkeitsfragen begründet. Beispielsweise gestaltet sich in einer wechselnden Landschaft mit wenigen Anhaltspunkten die kalkulatorische Abwägung zwischen Werkzeugkosten und der Anwendung eines 3D-Druckverfahrens zur endformnahen Herstellung sehr schwierig. Produkthersteller, die diese Technologie heute aus dem Musterbau in die Produktion übertragen möchten, sind klassische „Frühanwender“ mit den typischen Schwierigkeiten, Investitionen zu rechtfertigen und Umsetzungsentscheidungen zu treffen. Deshalb sind für die erfolgreiche Implementierung in einer einzigen Produktionsanwendung Monate zu veranschlagen.

Ergänzendes zum Thema
 
Die Evolution der additiven Fertigung

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43437889 / Werkstoffe)