Suchen

Leuchtturmprojekt Autonomik

Agilita — Agile Produktionslogistik und Transportanlagen

Im Projekt „Agile Produktionslogistik und Transportanlagen“ (Agilita), vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert, wird ein flexibles und effizientes Materialflusssystem für den Produktionseinsatz in kleinen und mittleren Unternehmen entwickelt.

Firmen zum Thema

Zur Erfassung und Verarbeitung ablaufrelevanter Daten bei der Flugzeugspanten-Produktion wird RFID-Technik eingesetzt. Bild: Autonomik
Zur Erfassung und Verarbeitung ablaufrelevanter Daten bei der Flugzeugspanten-Produktion wird RFID-Technik eingesetzt. Bild: Autonomik
( Archiv: Vogel Business Media )

In kleinen und mittleren Unternehmen wird nach Angaben der Agilita-Konsortialpartner heute vorwiegend in Kleinserien und Einzelfertigungen produziert. Aufwändige und komplexe Automatisierungslösungen, wie sie in Großunternehmen eingesetzt werden, findet man aufgrund der hohen Investitionskosten sowie der daraus resultierenden fehlenden Wirtschaftlichkeit meist nicht.

RFID verknüpft Produktionssteuerungssysteme

Ein Schwerpunkt der Entwicklungen von Agilita ist die Verknüpfung der Steuerungssysteme für die Produktion mit RFID-Technologie (Radio Frequency Identification), um so eine autonome Steuerung sowie eine lückenlose Verfolgung der zu bearbeitenden Bauteile zu ermöglichen.

Des Weiteren wird die Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts für automatisierte, individuell konfigurierbare Transporteinheiten erfolgen, die den speziellen Anforderungen beim Transport hochwertiger Bauteile gerecht werden und so eine hohe Transportsicherheit gewährleisten. Diese flexiblen und rekonfigurierbaren Einheiten, Ladungsträger genannt, werden gleichzeitig für den inner- und überbetrieblichen Transport eingesetzt.

Reaktions- und Nebenzeiten werden verkürzt

Zur Planung und Steuerung des Materialflusses wird ein Ansatz verfolgt, der bestehende Soll-Vorgaben aus den verwendeten Produktionsplanungs- und Steuerungssystemen mit den aktuellen Ist-Zuständen aus der Logistik- und Betriebsdatenerfassung vergleicht.

Durch diese Planung und Steuerung der Materialflüsse in der Produktion wird eine höhere Flexibilität und Reaktionsfähigkeit erzielt und damit ein günstigeres Leistungsvermögen sowie eine Reduzierung ablaufbedingter Reaktions- und Nebenzeiten erreicht.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 370777)