Leistritz Extrusionstechnik Alles easy: Neuer Doppelschneckenextruder lässt Masterbatchhersteller lächeln

Redakteur: Peter Königsreuther

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Leistritz Extrusionstechnik hat seinen neuesten Doppelschneckenextruder vorgestellt – den ZSE 35 iMAXX, der nach Angaben des Herstellers perfekt für die Masterbatchherstellung geeignet ist. Denn er sei besonders einfach zu reinigen.
Leistritz Extrusionstechnik hat seinen neuesten Doppelschneckenextruder vorgestellt – den ZSE 35 iMAXX, der nach Angaben des Herstellers perfekt für die Masterbatchherstellung geeignet ist. Denn er sei besonders einfach zu reinigen.
(Bild: Leistritz Extrusion)

Schwankende Chargengrößen, immer speziellere Produkte und der dadurch erhöhte Wettbewerbsdruck sind laut Leistritz die treibenden Kräfte in vielen Märkten. Das gelte vor allem für Masterbatchhersteller, die mit häufigen Produktwechseln konfrontiert seien. Gefragt sind folgich flexible Maschinen, die durch leichte Reinigung und minimale Stillstandzeiten überzeugen. „Als Maschinenbauer haben wir den gestiegenen Produktionsanforderungen unserer Kunden Rechnung getragen“, erklärt Sven Wolf, Geschäftsführer der Leistritz Extrusionstechnik. „Entstanden ist eine sehr flexible und intelligente Lösung, die nicht nur im Hinblick auf die Maschinentechnik sondern auch bei der Bedienerfreundlichkeit punktet: der ZSE 35 iMAXX Doppelschneckenextruder.“ Damit folge er auf den ZSE 27 iMAXX, der bereits bei der K-Messe 2013 sehr erfolgreich am Markt eingeführt wurde. „Mit dieser Maschinenserie verfolgen wir die Ansätze unseres Industrie 4.0-Konzepts“, so Wolf.

Einach zu reinigen und zu warten

Speziell wegen des dadurch hohen Reinigungsaufwands bei wechselnden Produkten, punkte der Doppelschneckenextruder ZSE 35 iMAXX, heißt es. Denn durch geschlossene Oberflächen sei er gut zu reinigen. So schützt eine Abdeckhaube aus Edelstahl das gesamte Verfahrensteil und die Antriebseinheit vor Verschmutzung. Das Temperiergerät ist im Rahmen voll integriert, deshalb genügt ein zentraler Wasseranschluss für die gesamte Anlage, so Leistritz. Egal ob Temperiergerät, Kühl- und Heizelemente – durch die, wie es heißt, durchdachte Positionierung der Bauteile ist eine optimale Zugänglichkeit hinter den Türen im Rahmen beziehungsweise am Verfahrensteil gewährleistet. Reinigung und Austausch einzelner Komponenten sei deshalb extrem einfach.

Flexible Systemanpassung

Flexibilität beweist der ZSE 35 iMAXX in vielerlei Hinsicht. „Die Standard-Rahmenlänge ist für Verfahrenslängen von mindestens 24 L/D bis maximal 48 L/D ausgelegt“, so Wolf. Bei Rezepturwechseln könne das Verfahrensteil also problemlos verlängert oder verkürzt werden. Dabei kommt laut Wolf ein weiteres Feature zum Tragen: „Hoch flexibel zeigt sich die Maschine, wenn es um die Bedienseiten geht. Diese können nämlich je nach Bedarf gewechselt werden.“ Der Clou daran ist, dass auch Zusatzmodule, wie etwa Seitenbeschickungen, mit geringem Aufwand sowohl rechts als auch links an das Verfahrensteil montiert werden können.

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