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Feddem auf der Fakuma 2018

Alles für die produktive Extrusion von Kunststoffen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der kompakte sowie robuste und kräftige Extruder FED 26 NTS von Feddem ziert diesmal den Fakuma-Stand 6217 in Halle A6, heißt es. Er eigne sich besonders für die Produktentwicklung sowie als Pilotanlage. Per Zusatzmodul können auch Kunststoffe verarbeitet werden, die eine relativ lange Verweilzeit erfordern, sagt der Aussteller.
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Der kompakte sowie robuste und kräftige Extruder FED 26 NTS von Feddem ziert diesmal den Fakuma-Stand 6217 in Halle A6, heißt es. Er eigne sich besonders für die Produktentwicklung sowie als Pilotanlage. Per Zusatzmodul können auch Kunststoffe verarbeitet werden, die eine relativ lange Verweilzeit erfordern, sagt der Aussteller. (Bild: Feddem)

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Auf der Fakuma 2018 werde die Feddem GmbH & Co. KG außer ihrem kompakten Extruder FED 26 MTS auch einen Überblick über das innovative, selbst entwickelte Zubehör liefern, welches einen immensen Mehrwert für Extrudeure darstelle. Halle A6 am Stand 6217.

Feddem stellt seinen klein bauenden Extruder des Typs FED 26 MTS vor. Dieser eignet sich nach Angaben des Herstellers besonders für Produktentwicklungen und als Pilotanlage im Betrieb. Sein 34 kW leistender Motor wird mit Wasser gekühlt, heißt es weiter. Seine Sicherheitskupplung sowie ein drehmomentstarkes Getriebe sorgten für die nötige Power bei der Kunststoffverarbeitung. Mit einem Verhältnis von Schneckenlänge zum -durchmesser von 42 L/D als Basis sowie einem Modul 10 L/D zur Verlängerung der Verfahrenslänge auf 52 L/D, ist dieser Extruder auch für die Fertigung von Produkten einsetzbar, die aus Kunststoffen bestehen, die eine längere Verweilzeit in der Schnecke benötigen, wie Feddem betont.

Für jede Compoundieraufgabe das passende Extrusionssystem

Extrudergehäuse und Schnecken würden von einem hochfestem Verschleißschutz geschont, heißt es. Zwei FSB-Seitenbeschickungen könnten flexibel adaptiert werden, um so auch pulverförmige Additive und/oder Glasfasern an bis zu vier Seitenöffnungen des Extruders inspeisen zu können. „Die Leistungselektrik und Steuerung für die gesamte Anlage befindet sich in einem Schaltschrank, der im Untergestellt des Extruders eingebaut ist“, merkt Klaus Hojer, Business Development und Project Manager bei Fedde, zum kompakten Aufbau der Maschine an. Das 15-Zoll-Touch-Screen-Operator-Panel mit Schwenkarm erlaube außerdem die zentrale Steuerung des Extruders.

Das war das Feddem-Highlight im letzten Jahr:

Mit optimierter Pultrusionstechnik und Compoundierextrudern am Bodensee

Feddem auf der Fakuma 2017

Mit optimierter Pultrusionstechnik und Compoundierextrudern am Bodensee

12.09.17 - Auf der Fakuma 2017 stelle Feddem erstmals ein Anlagenkonzept zur Herstellung von LFT-Compounds auf Basis der Pultrusionstechnik ICX vor, sowie einen spezielle Extruder für carbonfaserverstärkte Compounds. Halle A6, Stand 6217. lesen

Für jede Compoundieraufgabe – egal ob technische Kunststoffcompounds, Masterbatches oder Biocompounds – habe der Sinziger Maschinenbauer das passende System im Portfolio. Außer den MTS-Baugrößen von 26 bis 82 mm mit einem, wie es weiter heißt, produktabhängigen Durchsatz von 40 bis 4000 kg/h werden auch Extruder mit einem größeren Da/Di und einem Schneckendurchmesser bis maximal 135 mm angeboten, die laut Feddem zur Herstellung hoch gefüllter Kunststoffcompounds gedacht sind. Die neu entwickelte LFT-PT Anlagen, die Feddem zur Herstellung von langfasergefülltem Granulat entwickelt hat, runden das Angebot in Richtung Spezialgranulat-Herstellung ab, wie es heißt.

Mehrwert durch sinnvolles Zubehör

Feddem bietet als nützliches Zubehör auch eine verlässliche Strangabrissüberwachung an, die per Infrarot-Sensorik arabeitet, wie es heißt. „Dieses System funktioniert zuverlässig, ohne aufgrund von Dampfentwicklung oder Spritzwasser im Bereich des Strangkopfs beeinträchtigt zu werden“, betont Hojer.

Außerdem hat das Unternehmen eine spezielle Reinigungsdoppelbüste mit Antrieb im Programm, die zur Reinigung der 8er-Bohrung des betriebswarmen Extruders beim Produktwechsel dient. Diese soll zu einer erheblichen Verkürzung der sonst erforderlichen Reinigungszeiten beitragen. „Diese Bürsten werden kundenindividuell nach Achsenabstand und Bürstendurchmesser auf die Extruderabmessungen des Kunden angepasst“, erläutert Hojer. Laut Angaben des Maschinenbauers ist dieses Bürstensystem schon bei mehreren Kunden im Einsatz und beweist dort seinen beabsichtigten Nutzen in puncto Reinigungsprozess. Die Bürsten gebe derzeit für Extrudergrößen ab 50 mm Schneckendurchmesser.

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