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Protec auf der Chinaplas 2018 Alles für die Verarbeitung langfaserverstärkter Thermoplaste

| Redakteur: Peter Königsreuther

Pultrusionsanlagen zur wirtschaftlichen Herstellung hochwertiger langfaserverstärkter Thermoplaste (LFT) präsentiert Protec auf der vom 24. bis 27. April stattfindenden Chinaplas in Shanghai. Die dort gezeigten Systeme sollen sich unter anderem für die automatische Verarbeitung einer Vielzahl von Werkstoffen eignen.

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Saubere Sache! HCJH produziert per Pultrusionsanlage von Protec verschiedene LFT-Pellets mit variabler Polymermatrix und unterschiedlichen Fasergehalten. Die HCJH-Kunden stellen aus diesen robusten Kunststoffen beispielsweise langlebige und dennoch leichte Waschmaschinenteile her.
Saubere Sache! HCJH produziert per Pultrusionsanlage von Protec verschiedene LFT-Pellets mit variabler Polymermatrix und unterschiedlichen Fasergehalten. Die HCJH-Kunden stellen aus diesen robusten Kunststoffen beispielsweise langlebige und dennoch leichte Waschmaschinenteile her.
(Bild: Suzhou Hechang Polymeric Materials)

Mit Komponenten aus der, wie es heißt, umfangreichen Protec-Produktpalette für das Materialhandling können die Anlagen jederzeit miteinander kombiniert und vernetzt werden. Am Messestand 2J11 zeige man stellvertretend für das großes Angebot etwa den flexibel einsetzbaren Granulattrockner RDM-40. Diese mobile Beistelleinheit verfügt laut Protec über eine Industrie-4.0-fähige Steuerung, arbeitet wegen ihrer Energiesparfeatures besonders effizient und lässt sich nicht zuletzt leicht reinigen. Mit der RDM-Reihe decke der deutsche Systemlieferant für die Kunststoffverarbeitung mittlere Durchsätze von 5 bis 150 kg/h und Trocknungstemperaturen von 60 bis 140 °C ab.

Pultrusion – ein derzeit äußerst gefragtes Verfahren

Auf den Pultrusionsanlagen, die bei Protec auch zum Angebotsspektrum gehören, können aus einer Vielzahl an Faser-Polymer-Kombinationen zu LFT-Pellets verarbeitet werden, so der Aussteller. Selbst schwierig zu verarbeitende Materialmischungen wie etwa Carbonfasern mit Polypropylen (PP) ließen sich homogenisieren.

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Dabei werden die Faserstränge kontinuierlich durch die Polymerschmelze gezogen und gleichmäßig benetzt, erklären die Protec-Spezialisten. Nach dem Abkühlen können die LFT-Stränge dann zu Pellets der gewünschten Länge geschnitten werden. Als Matrixsysteme sollen sich alle gängigen Thermoplaste verwenden lassen. Und zur Verstärkung könnten Fasern aus Glas, Stahl, Carbon oder Aramid verarbeitet werden. Die so gefertigten LFT-Pellets werden dann, wie bei Granulat üblich, durch Spritzgießen zu hoch belastbaren und besonders leichten Bauteile, die etwa im Automobilbau, in der Elektro-, Verpackungs- und Sportartikelindustrie sowie in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden.

Das war ein Protec-Highlight im letzten Jahr:

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