Industrie-Allianz Allianz zwischen deutschen und chinesischen Industriestädten begründet

Redakteur: Robert Horn

Im Rahmen der Hannover-Messe haben sich deutsche und chinesische Städte erstmalig zu einer Industriestädteallianz zusammengeschlossen. Ziel ist es, Unternehmen beider Länder im Bereich der industriellen Produktion, der industrienahen Dienstleistungen und der Forschung und Entwicklung miteinander zu vernetzen und Synergieeffekte zu erzielen.

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Friedhelm Ost, Staatsekretär a.D. „Die Industriestädteallianz ist eine echte Weltpremiere und Innovation.“
Friedhelm Ost, Staatsekretär a.D. „Die Industriestädteallianz ist eine echte Weltpremiere und Innovation.“
(Bild: Maik Reichert)

Anlässlich der diesjährigen Hannover Messe fand am 25. April 2016 die feierliche „Gründungskonferenz der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz“ vor mehr als 200 hochrangigen internationalen Gästen statt. Staatssekretär a.D., Friedhelm Ost, der frühere Vorsitzende des Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages, wies dabei auf die Einzigartigkeit der Industriestädteallianz hin: „Bislang gibt es schon viele Städtepartnerschaften zwischen China und Deutschland. Sie erstrecken sich vor allem auf den kulturellen Bereich und sind ohne Zweifel für das gegenseitige Verstehen, für die Begegnungen von Menschen aus beiden Ländern von Bedeutung. Die Industriestädteallianz ist indessen eine echte Weltpremiere und Innovation. Denn dabei wird es um eine intensive Zusammenarbeit der Wirtschaft gehen: Unternehmen aus China und Deutschland werden sich in dieser Allianz begegnen und kennenlernen, um Cluster zu bilden und zusammenzuarbeiten.“

„Brücke zwischen China und Deutschland“

Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, hob hervor, dass Deutschland die Industrie 4.0 brauche, um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben. Machnig betonte die Bedeutung des Mittelstandes und insbesondere des produzierenden Gewerbes für die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz.

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Ernst Schwanhold, ehemals Minister für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, wies auf die große wirtschaftliche Bedeutung Chinas hin: „China zählt mit 1,4 Mrd. Einwohnern zu den größten Volkswirtschaften der Erde. Wir freuen uns, mit der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz eine Brücke zu schaffen zwischen China und Deutschland, die chinesischen und deutschen Unternehmen zusammenzubringen und neue Märkte zu erschließen.“

Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, hieß die chinesischen Gäste herzlich willkommen und wies auf die Vorzüge des Wirtschaftsstandortes Niedersachsen hin. Eine Intensivierung der chinesisch-deutschen Wirtschaftskontakte sei sehr willkommen. Es gelte, die gegenseitigen Beziehungen zu intensivieren und in der Industrie, bei Dienstleistung sowie beim Austausch von Knowhow und gegenseitigen Kapitalbeteiligungen noch enger zu kooperieren.

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