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Messe Automatica 2012

Als Innovationsplattform der Automationsbranche etabliert

| Autor / Redakteur: Rüdiger Kroh / Rüdiger Kroh

Zur Automatica 2012 werden fünf Hallen, also eine mehr als vor zwei Jahren, belegt sein. Die Key-Player sind laut Armin Wittmann alle wieder dabei. (Bild: Messe München)
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Zur Automatica 2012 werden fünf Hallen, also eine mehr als vor zwei Jahren, belegt sein. Die Key-Player sind laut Armin Wittmann alle wieder dabei. (Bild: Messe München)

Die Automatica 2012 wird nach Einschätzung von Armin Wittmann, dem zuständigen Projektleiter, wieder größer und vielfältiger als 2010. Mit fünf Hallen belege man eine mehr als vor zwei Jahren. In der Teilnahme aller Key-Player sieht er ein klares Bekenntnis der Branche zu ihrer Leitmesse.

Herr Wittmann, die Automatica musste vor zwei Jahren erstmals einen Rückgang auf 708 Aussteller hinnehmen. Jetzt ist die wirtschaftliche Situation deutlich positiver. Rechnen Sie für die diesjährige Messe wieder mit einem Anstieg?

Wittmann: Vor zwei Jahren herrschte eine wirtschaftliche Ausnahmesituation, die den Rückgang der Ausstellerzahl zu verantworten hatte. Die Automatica 2012 wird sicher wieder größer und vielfältiger. Wir haben diesmal fünf Hallen, also eine mehr als vor zwei Jahren.

Die Key-Player sind alle wieder dabei. Das bedeutet ein klares Bekenntnis der Branche zu ihrer Leitmesse. Im direkten Zweijahresvergleich liegen wir derzeit über den Anmeldungen von 2010 und täglich gehen weitere ein, insbesondere von Gemeinschaftsausstellern. So sind wir sicher, dass wir im Mai die Ausstellerzahl von 2010 deutlich übertreffen werden.

Bei der internationalen Beteiligung hat die Automatica 2010 deutlich zugelegt. Sowohl bei den Ausstellern als auch bei den Besuchern lag der Auslandsanteil bei 32%. Wie sehen Ihre Erwartungen in diesem Jahr aus?

Wittmann: Automatisierung ist nicht nur hierzulande oder in Hochlohnländern ein wichtiger Produktionsfaktor, denn Automatisierung sichert sowohl eine hohe Produktivität, als auch eine hohe, prozesssichere Qualität. Das ist ein globaler Wettbewerbsvorteil. So erklärt sich der hohe Besucher- und Ausstelleranteil aus dem Ausland, der 2010 jeweils bei etwa einem Drittel lag.

Für die diesjährige Veranstaltung wollen wir diesen Anteil an ausländischen Ausstellern weiter ausbauen. Der Anmeldestand und die Prognosen dazu sind gut. Um die Automatica bei ausländischen Besuchern bekannter zu machen, führen wir unterschiedliche Maßnahmen durch. So sprechen wir in etlichen Ländern mit der Presse und Industrievertretern vor Ort über den Nutzen unserer Plattform.

Welche Ziele haben Sie sich auf der Besucherseite gesetzt?

Ergänzendes zum Thema
 
Zur Person

Wittmann: Wie schon gesagt, haben wir in der internationalen Besucherkommunikation viele Maßnahmen ergriffen, um die Anwenderbranchen noch individueller als bisher anzusprechen. Unser Ziel ist es, die Automatica weltweit als Leitmesse der Automatisierung zu etablieren und zusätzliche Besucher nach München zu holen.

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