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Stromerzeugung/Stromübertragung

Alstom präsentiert sich als Partner der Energiewende

| Redakteur: Stéphane Itasse

Stromerzeugung im Mix erneuerbarer und fossiler Energien, Stromnetze mit neuartigen High-Tech-Komponenten – das sind die Themen von Alstom auf der Hannover-Messe 2013. Der Konzern stellt sich als Industriepartner der Energiewende in Deutschland vor.

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Wie man effizient Offshore-Windstorm erzeugt und ihn zum Verbraucher bringt, zeigt Alstom auf der Hannover-Messe 2013.
Wie man effizient Offshore-Windstorm erzeugt und ihn zum Verbraucher bringt, zeigt Alstom auf der Hannover-Messe 2013.
(Bild: Alstom)

Zur Messe-Präsentation in Hannover gehört die Vorstellung der jüngsten Generation von Offshore-Windanlagen, die Alstom unter dem Namen „Haliade 150“ vermarktet. „Wir haben mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Windkraft. Nun ist es uns gelungen, für den wachsenden Offshore-Markt einen enorm leistungsfähigen Stromlieferanten zu entwickeln“, meint Adolf Roesch, Vorstand Power. Die Turbine erzeuge mit 6 MW etwa 15 % mehr Energie als vergleichbar große Windkraftanlagen.

Alstom setzt für die Energiewende auch auf Gas- und Kohlekraftwerke

Laut Roesch ist der Ausstieg aus der Kernenergie auf Jahrzehnte nur unter weiterer Nutzung fossiler Brennstoffe realistisch. „Hocheffiziente und flexible Gas- und Kohlekraftwerke werden wichtig bleiben, um die naturbedingten Schwankungen bei den alternativen Energien auszugleichen.“ Zudem müssten für den Energiemix auch bestehende Anlagen optimiert werden. Am Stand stellt die Sparte ergänzend ihren Dienstleistungsbereich vor.

Für die Leitungen zwischen den Offshore-Windturbinen und den Stromverbrauchern hat Alstom die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) weiterentwickelt und stellt dies auf der Hannover-Messe vor. Schließlich habe der Konzern für das Einspeisung von Blindleistung in die Stromnetze zum Stabilisieren der Spannung besondere Blindleistungs-Kompensationsanlagen entwickelt.

Alstom Deutschland auf der Hannover-Messe 2013: Halle 27, Stand H41

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