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Simulation Altair baut Führungsrolle in Simulation von Verbundwerkstoffen aus

Redakteur: Stefanie Michel

Altair hat die Componeering Inc., ein in Helsinki, Finnland, ansässiges, auf Strukturanalyse und Design von Verbundwerkstoffen spezialisiertes Technologieunternehmen, übernommen. Componeering, jetzt Altair Engineering Finland Oy, ist der Entwickler der ESA-Comp Verbundwerkstoff-Simulationssoftware.

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Die Schnittstellen von ESA-Comp zu HyperWorks sind bereits vorhanden.
Die Schnittstellen von ESA-Comp zu HyperWorks sind bereits vorhanden.
(Bild: Altair)

Ursprünglich durch ein Projekt der Europäischen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) ins Leben gerufen, ist die Simulationssoftware ESA-Comp heute eine Basistechnologie, die in der gesamten Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt wird. Zudem hat sie sich in nahezu allen Industriebereichen etabliert, in denen Verbundwerkstoffe verwendet werden. Initiiert wurde die Zusammenarbeit zwischen Altair und Componeering von ihrem gemeinsamen Kunden Ruag Space, denn das Unternehmen suchte eine Möglichkeit, die Daten zwischen Altair Hyperworks und ESA-Comp auszutauschen. Das gab den Anstoß für die gemeinsame Entwicklung einer bidirektionalen Schnittstelle.

„Altair Hyperworks und ESA-Comp sind ein zentraler Bestandteil des Verbundwerkstoff-Analyseprozesses bei Ruag. Wir freuen uns darauf, zu sehen, wie die immer engere Integration zwischen den beiden Produkten dazu beiträgt, den Prozess weiter zu straffen und unnötige Unterbrechungen im Datenfluss auszuräumen“, sagt Ralf Usinger, Manager Innovation & Industrialization bei der Ruag Space.

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Software für Design und Analyse von Verbundmaterialien

ESA-Comp ist eine Software für das Design und die Analyse von Verbundmaterialien, von der Konzeptphase und dem Vorentwurf geschichteter Verbundwerkstoff-Strukturen bis hin zu erweiterten Analysen für die finale Designfreigabe. Die Grundlage der mikromechanischen Analysefähigkeiten von monolithischen und Sandwich-Laminaten liegt in der umfangreichen Materialdatenbank. Die Software umfasst darüber hinaus Analysetools für Strukturelemente mit ebenen und gekrümmten Paneelen, versteiften Paneelen, Balken- und Stützelementen sowie Klebeverbindungen und mechanischen Gelenken. ESA-Comps Funktionen für die frühe Designphase von Verbundmaterialien ergänzen die detaillierten Analyse- und Optimierungseigenschaften von Opti-Struct und Multiscale Designer für Verbundwerkstoffstrukturen.

„Die bisher durch die Altair Partner Alliance (APA) erhältliche ESA-Comp Software von Componeering erweitert die Altair Hyperworks Suite um Expertenwissen für das Design von Schichtverbundwerkstoff-Strukturen in der frühen Designphase. Altair-Kunden aus allen Industriebereichen werden von dem Know-how in der Verbundmaterial-Entwicklung und der engen Integration mit Opti-Struct und Multiscale Designer profitieren“, sagt Dr. Uwe Schramm, Chief Technical Officer, Solvers and Optimization, und er fügt hinzu: „Diese Anbindung an Hyperworks wird zu einer Straffung der Prozesse und Zeitersparnis führen, weil alles in einem Arbeitsablauf integriert ist“.

„Durch die Übernahme von Componeering erhält Altair neben unserem Composite Know-how das Werkzeug ESA-Comp, die in der Industrie bewährte Composites Software mit Schwerpunkt auf die frühe Designphase und detaillierte Designüberlegungen. Die Software ergänzt hervorragend Altairs Angebot im finite Elementebereich sowohl im Pre- als auch im Postprocessing. Die geplante enge Integration wird die Anwendererfahrung zusätzlich verbessern”, so Markku Palanterä, vormals CEO bei Componeering Inc., nun Director ESA-Comp bei Altair.

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