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Aluminiumguss Alu-Hersteller Trimet baut Kokillengießerei aus

| Redakteur: Josef-Martin Kraus

Der Aluminiumhersteller Trimet verzeichnet einen steigenden Bedarf an Gusskomponenten für Fahrwerksteile in der Automobilindustrie. Deshalb baut er am Standort Harzgerode in Kooperation mit BMW die Kapazität der Kokillengießerei erheblich aus.

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In Kooperation mit dem Automobilhersteller BMW wird am Standort Harzgerode die Kapazität der Kokillengießerei erweitert.
In Kooperation mit dem Automobilhersteller BMW wird am Standort Harzgerode die Kapazität der Kokillengießerei erweitert.
(Bild: Trimet)

Aktuell werden zwei Gießplätze, zwei Bearbeitungslinien und eine Röntgenprüfanlage installiert, um die künftige Nachfrage nach den 5,5 kg schweren vorderen und hinteren Gussknoten für den neuen 5er-BMW bedienen zu können. Der Ausbau soll Anfang des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Anschaffung zusätzlicher Druckgussmaschinen geplant

Im vergangenen Jahrzehnt hat Trimet 160 Mio. Euro in den Automotive-Bereich an den Standorten Harzgerode und Sömmerda investiert. Mit der aktuellen Erweiterung kommen 13 Mio. Euro dazu. „Die jetzige Investition bringt unsere Produktionstechnologie weiter voran, stärkt den Standort und schafft neue Arbeitsplätze“, resümiert Trimet-Vorstand Thomas Reuther. Sie wird nicht die letzte sein.

So ist bereits für beide Standorte die Anschaffung jeweils einer weiteren Druckgussmaschine geplant. Die Ausrichtung als Systemlieferant von komplexen Gussteilen erweise sich für Automobilhersteller als nachhaltige Strategie, ergänzt Reuther.

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