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Additive Fertigung AM-Designtools – Welche brauchen Sie wirklich?

Autor Simone Käfer

Immer mehr Konstruktionssoftware speziell für die Additive Fertigung kommt an den Markt. Die neue Vielfalt ist nicht unumstritten. Denn: Braucht man all diese Funktionen?

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3D-Druck-gerecht zu konstruieren benötigt Erfahrung – oder die richtigen Tools. Immer mehr AM-gerechte Konstruktionssoftware und Softwaremodule sind erhältlich. Aber welche davon benötigen Konstrukteure?
3D-Druck-gerecht zu konstruieren benötigt Erfahrung – oder die richtigen Tools. Immer mehr AM-gerechte Konstruktionssoftware und Softwaremodule sind erhältlich. Aber welche davon benötigen Konstrukteure?
(Bild: ©Mlke - stock.adobe.com)

Additiv gefertigte Bauteile sehen idealerweise anders aus als Bauteile aus der konventionellen Fertigung. Das liegt an den Möglichkeiten, die durch das Aufbauen anstatt Abtragen entstehen, aber auch an Vorteilen wie Funktionserweiterungen. Entscheidend ist auch, dass additives Verfahren nicht gleich additives Verfahren ist und unterschiedliche Verfahren durchaus andere konstruktive Gestaltungen fordern. Auch spielen die Eigenschaften des Materials, des Druckers, die Nachbearbeitungsprozesse und natürlich die Kosten in die Design-Überlegungen mit ein.

Nebenbei gibt es auch noch Vorgaben, was das Bauteil leisten soll. Da muss es nicht gleich eine außergewöhnliche, bionisch-optimierte, „Mehr-Luft-als-Material-Geometrie“ sein, die den Konstrukteur bereits ins Schwitzen bringen kann. Gut, dass es Konstruktionssoftware gibt, die bei dem schwierigen Prozess hilft. Aber welche Funktionen sind wirklich sinnvoll, welche nur „nice to have“?