AMB China 2014

AMB China: das Beste „aus dem Ländle“ und der Provinz Jiangsu

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Auch das Tübinger Unternehmen Paul Horn GmbH, mit Repräsentanz in Shanghai, zeigt im Oktober zum dritten Mal auf der AMB China seine Einstech-, Längsdreh- und Nutfräswerkzeuge. „Wir nutzen die Messe als Vertriebstool und Marketinginstrument, um in dieser strategisch wichtigen Provinz potenzielle Kunden und Partner anzusprechen“, erklärt Harald Haug, Verkaufsleiter Export bei Paul Horn in Tübingen.

„Was mich letztes Jahr an der Messe besonders beeindruckte, war, dass täglich Delegationen von Studenten verschiedener Hochschulen zur Messe kamen und sich an den Firmenständen über unsere Produkte informierten. In Zeiten mangelnder Jungingenieure und Nachwuchsmanager, eine willkommende Gelegenheit die Marke Horn vorzustellen.“ Neben Studenten der Ingenieurswissenschaften, reisten im vergangen Jahr auch einflussreiche Unternehmerdelegationen aus Shanghai, Suzhou, Wuxi, Taizhou, Quzhou, Changzhou an.

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Direktflüge Frankfurt-Nanjing

Einen weiteren Vorteil sieht Haug in der Anreise zur Messe, insbesondere aus Deutschland: „Ab Frankfurt gibt es mehrmals die Woche Direktflüge nach Nanjing, das ist genial. Und auch aus Shanghai bin ich mit dem Auto in drei Stunden vor Ort. Das ist kein Katzensprung, aber gemessen an den Distanzen in China eine kurze Anreise.“

Auf Wunsch unterstützt das Messeteam der AMB China bei der Organisation der Visa und der Anreise − sei es bei der Flugbuchung von Deutschland nach China oder der Zugbuchung im Land. „Diese Dienstleistungen unterscheiden uns von den großen Branchenmessen, die diese direkte Unterstützung meist nicht leisten können“, erklärt Nadja Weber, die als Projektleiterin der AMB China die Betreuung der ausländischen Firmen verantwortet.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Messe an drei Tagen 182 Aussteller und über 10.000 Besucher. Das entspricht einem Zuwachs von 25 % an Fachbesuchern im Vergleich zum Vorjahr. „In diesem Jahr gehen wir von einem weiteren zweistelligen Zuwachs aus, erklärt Gunnar Mey, nicht zuletzt weil wir den VDMA, den wichtigsten Verband der Branche, als internationalen Partner gewinnen konnten.“

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