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Strukturbauteile in Leichtbaumaterialien Anger verfolgt ganzheitlichen Ansatz

| Redakteur: Andrea Gillhuber

Bei der Fertigung von Strukturbauteilen in Leichtbaumaterialien ist eine ganzheitliche Betrachtung der Produktionsprozesse wichtig. Wie das aussehen kann, zeigt Anger auf der EMO Hannover 2017.

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Anger Machining verfoglt bei der Bearbeitung von Strukturbauteilen für die Automobilindustrie einen ganzheitlichen Ansatz.
Anger Machining verfoglt bei der Bearbeitung von Strukturbauteilen für die Automobilindustrie einen ganzheitlichen Ansatz.
(Bild: Anger)

Aus diesem Grund hat Anger Machining mit dem Mutterkonzern Tongtai eine maßgeschneiderte Lösung für Bauteile bis 1700 mm Länge konzipiert. Anger übernimmt dabei die Prozessplanung, Maschinengestaltung, den Vorrichtungsbau sowie die Auslegung der Beladeeinrichtung, die Automatisierung und die Integration der Bearbeitungslösung in den Produktionsablauf. Tongtai wiederum fertigt in modularer Bauweise die Grundmaschinen und Liefert diese zur Anlagenintegration an Anger.

Derzeit sind in einem Fahrzeug durchschnittlich 140 kg Aluminium verbaut. Dieser Anteil wird aktuellen Studien zufolge innerhalb der nächsten fünf Jahre auf über 180 kg ansteigen, da mittlerweile nicht mehr nur Motorbauteile und Karosseriebleche, sondern auch immer mehr Strukturbauteile aus Aluminium gefertigt werden. Das bedeutet: Bauteile, die früher aus vielen einzelnen Stahlblechteilen zusammengefügt und geschweißt wurden, werden jetzt durch Druckgussteile aus Aluminium ersetzt.

Anger Machining auf der EMO Hannover 2017: Halle 12, Stand A22

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