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Gehäuseklappe Angusssystem prozesssicher in Serienproduktion

| Redakteur: Simone Käfer

Ist es möglich, die Zykluszeit um annähernd die Hälfte zu kürzen, dabei 66 % Kreislaufmaterial einzusparen und nebenbei noch die Qualität zu erhöhen?

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Die Gehäuseklappe von Ortmann spart CO2-Emissionen im Bereich eines PKWs der mittleren Oberklasse.
Die Gehäuseklappe von Ortmann spart CO2-Emissionen im Bereich eines PKWs der mittleren Oberklasse.
(Bild: Power-Cast)

Power-Cast Ortmann stellt eine Gehäuseklappe im Zinkdruckguss-Verfahren unter Einsatz von FGS-Technik her. Sie soll die Zykluszeit halbieren und 66 % Kreislaufmaterial einsparen.

Die Abkürzung FGS steht für Frech Gating System. Ein Verfahren, bei dem der konventionelle Verteiler nicht gefüllt und abgekühlt werden muss, bevor die Form geöffnet wird. Beim Projekt Gehäuseklappe reduziert sich die Zykluszeit von 1,6 auf 0,9 Sekunden pro Bauteil. Noch höher fällt die Reduktion des Kreislaufmaterials um 66 % aus. Auf diese Weise wird die Energieeffizienz deutlich gesteigert. Die daraus resultierenden CO2-Einsparungen belaufen sich pro Jahr auf 35.344 kg, was der Laufleistung eines PKWs der mittleren Oberklasse von 297.000 km entspricht.

Das Potenzial des FGS-Systems wurde frühzeitig von den Verantwortlichen bei Power-Cast Ortmann erkannt und in einer Entwicklungspartnerschaft mit der Firma Frech zur prozesssicheren Serienreife weiterentwickelt.

Beim diesjährigen Zinkdruckguss-Wettbewerb der Initiative Zink wurde die Gehäuseklappe von Power-Cast Ortmann mit dem 1. Platz im Bereich Ressourcen- und Energieeffizienz ausgezeichnet.

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