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Schnittstellen Antriebssteuerungen mit High-Speed-Ethernet automatisieren

| Autor / Redakteur: Wolfgang Kink / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Bedarfsgerechte Antriebe in Kombination mit immer leistungsstärkeren speicherprogrammierbaren Steuerungen sind nach wie vor eine der wichtigsten Anforderungen an ein modernes und leistungsfähiges Automatisierungssystem. In Bezug auf das Bussystem entschied man sich in der Praxis zu Gunsten von Ethernet-basierten Antriebssystemen.

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Ein Servoregler wie der abgebildete hat im Wesentlichen die Aufgabe, die Antriebe innerhalb der gesamten Maschinenabfolge zu steuern und die Kommunikation zur Außenwelt durch integrierte Schnittstellen zu organisieren. Bilder: Panasonic Electric Works
Ein Servoregler wie der abgebildete hat im Wesentlichen die Aufgabe, die Antriebe innerhalb der gesamten Maschinenabfolge zu steuern und die Kommunikation zur Außenwelt durch integrierte Schnittstellen zu organisieren. Bilder: Panasonic Electric Works
( Archiv: Vogel Business Media )

Wenn sich ein Maschinenbauunternehmen mit einer neuen Lösung für die Antriebstechnik beschäftigt, dann kommt es nicht umhin, sich mit dem Thema Ethernet auseinanderzusetzen. Auch andere Fragen stellen sich für den systemverantwortlichen Mitarbeiter eines Unternehmens: dezentrale oder zentrale Lösung? Wie viel Intelligenz ist zielführend? Nahezu jede Steuerung und jeder Antriebsregler hat eine Ethernet-Schnittstelle. Dabei sind bedarfsgerechte Antriebe in Kombination mit immer leistungsstärkeren speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) nach wie vor eine der wichtigsten Anforderungen an ein modernes und leistungsfähiges Automatisierungssystem.

Es gilt für den Konstrukteur, unabhängig von der Aufgabenstellung des Maschinenbaus, immer mit der optimalen Lösung zu antworten. Dies ist besonders in Bezug auf das Bussystem sehr wichtig. In der Praxis wurde diese Frage zu Gunsten von Ethernet-basierten Antriebssystemen entschieden.

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Fällt die Wahl des Maschinen- und Anlagenbauers im Zuge einer zukunftssicheren Auslegung der Antriebslösung auf eine zentrale Ansteuerung der Antriebe, erübrigt sich die Integration von Motion-Control-Lösungen im Servoantriebsverstärker, weil eine übergeordnete Steuerung Prozess- und Überwachungsaufgaben übernimmt.

Verzicht auf Funktionalitäten spart Kosten ein

So entstehen beispielsweise zwei Faktoren, die in wirtschaftlicher und technischer Sicht besondere Aufmerksamkeit verdienen: Durch Verzicht auf Motion-Control-Funktionalitäten im Antrieb können Kosten eingespart werden; dies kommt denjenigen entgegen, die sich am Markt unter dem ständig wachsenden Druck der Kostenreduzierung behaupten müssen. Zum anderen ermöglicht der Einsatz von immer schneller werdenden Bussystemen (Real Time Ethernet) in Zusammenarbeit mit immer leistungsstärkeren speicherprogrammierbaren Steuerungen eine zentrale Verwaltung der Bewegungsführungen ohne Leistungs- und Modularitätsverlust.

Genau für diesen Anwendungsbereich stellt Panasonic ein Komplettpaket für die Automatisierung bereit. Eine Steuerungstechnik (SPS), die sich um die Ansteuerung der Antriebe, den übrigen Maschinenablauf sowie um die Visualisierung und Kommunikation zur übergeordneten Rechnerwelt kümmert, und Servoantriebe, die sich unter anderem mit einer preiswerten, auf Ethernet basierten Echtzeit-Bus-Lösung präsentieren und durch das flexible Baukastensystem auf die unterschiedlichsten Anforderungen abgestimmt sind.

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