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Antriebssteuerungen mit High-Speed-Ethernet automatisieren

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Realtime-Ethernet-System ermöglicht externen Zugriff

Um dem Anlagenbetreiber einen sicheren Produktwechsel ohne lange Stillstandszeiten der Maschine zu ermöglichen, werden alle relevanten Parameter, die dafür notwendig sind, über ein Bediengerät an die SPS übertragen. Sämtliche Produktionsdaten lassen sich somit schnell abrufen oder ändern. Weitere Vorteile zeigen sich bei der Diagnose und Inbetriebnahme: Mit dem Einsatz von Realtime-Ethernet-Systemen können externe Zugriffe von Diagnose- und Inbetriebnahme-Tools auf die jeweiligen Maschinenkomponenten wie Antriebe ohne zusätzlichen Aufwand durchgeführt werden.

Im Maschinen- und Anlagenbau ist der Weg zu immer anspruchsvolleren Maschinen vorgezeichnet. Diese müssen zunehmend hochdynamisch, taktsynchron und zuverlässig ihre Aufgaben erledigen. Dabei sind die Einsatzbereiche der beschriebenen Motion-Control-Lösung sehr vielfältig und reichen von Verpackungsmaschinen, Drahtziehmaschinen, Etikettiersystemen, Bestückungsautomaten, Fördersystemen, Schweißautomaten bis hin zu Kabelverseilmaschinen und Kreuztischen in Werkzeugmaschinen.

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Durch den Einzug der Servotechnik mit Realtime Ethernet in Verbindung mit SPS-Systemen steigt die Flexibilität. Es lassen sich bei abnehmender Baugröße immer mehr Funktionen verwirklichen. Damit hat der Maschinenhersteller die Möglichkeit, den Anforderungen des Kunden mit Lösungskonzepten zu begegnen, die bezüglich Effizienz, Kostenreduktion und modularer Konzeption fast keine Wünsche mehr offenlassen.

Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Kink ist Produktmanager Steuerungstechnik bei der Panasonic Electric Works Deutschland GmbH in Holzkirchen.

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