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Mader/Digitalisierung der Druckluftkette

App für das Management von Druckluftleckagen

Das Unternehmen Mader will die gesamte Druckluftkette digitalisieren. In einem ersten Schritt bietet es nun eine App an, mit der geortete Leckagen auf einem mobilen Endgerät dokumentiert, analysiert und priorisiert werden sollen.

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Druckluftspezialist Mader hat es sich zum Ziel gesetzt, die Druckluftkette zu digitalisieren. In einem ersten Schritt bietet es nun eine Leckage-App an. Damit soll das Management von Lecks im Druckluftsystem transparenter und einfacher werden.
Druckluftspezialist Mader hat es sich zum Ziel gesetzt, die Druckluftkette zu digitalisieren. In einem ersten Schritt bietet es nun eine Leckage-App an. Damit soll das Management von Lecks im Druckluftsystem transparenter und einfacher werden.
(Bild: Mader)

Lecks in Druckluftketten sind teure Energiefresser. Dank moderner Detektoren ist mittlerweile eine einfache und schnelle Ortung solcher Druckluftleckagen möglich. Dokumentation, Analyse und Priorisierung der Lecks soll nach Vorstellung von Druckluftexperte Mader nun papierlos per Smartphone mit Hilfe seiner Leckage-App erfolgen.

Transparentes Management von Lecks

„Unser Ziel ist die Digitalisierung der gesamten Druckluftkette und nicht nur einzelner Teilbereiche“, betont Peter Maier, geschäftsführender Gesellschafter bei Mader. Damit differenziere man sich entscheidend von anderen Druckluft-Anbietern, die oftmals nur Teillösungen anbieten könnten. Das Unternehmen hat nun eine Leckage-App entwickelt, mit der sich Lecks im Druckluftsystem lückenlos dokumentieren, wirtschaftlich bewerten und priorisieren lassen sollen. In Verbindung mit dem Leckage Onlineportal soll das Management leichter und transparenter werden.

Alle Leckagen werden mittels QR-Code markiert und mit der App dokumentiert. Ist das Leck beseitigt wird die Reparatur durch einen Klick auf „repariert“ dokumentiert. Der aktuelle Stand der Leckagebeseitigung kann in Echtzeit im Onlineportal verfolgt werden. „Durch die wirtschaftliche Bewertung jeder einzelnen Druckluftleckage in Euro und CO²-Emissionen, weiß der Verantwortliche im Unternehmen sofort, an welcher Stelle am dringendsten gehandelt werden muss“, sagt Peter Maier.

Ziel: Daten der gesamten Druckluftkette

Im nächsten Schritt sollen über die intelligente Vernetzung von Sensorik und Messtechnik im Kompressorraum und der Produktionshalle Daten zur gesamten Druckluftkette gesammelt, sinnvoll aggregiert und in einem Dashboard nutzerfreundlich aufbereitet werden. „Um den Integrationsaufwand und mögliche Sicherheitsrisiken zu minimieren, wird das gesamte System dabei autark und unabhängig vom Unternehmensnetzwerk arbeiten“, erläutert Peter Maier, der, zusammen mit Innovationsmanager Vasileios Balachtsis, das Projekt vorantreibt. Erklärtes Ziel ihrer Arbeit: „Der Nutzer braucht klare Informationen und Empfehlungen, um die gesamte Druckluftkette energieeffizient und ausfallsicher aufzustellen. Die wollen wir ihm mit unserer Lösung liefern“, so Balachtsis.

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