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Hannover-Messe 2008

Application Park zeigt softwarebasierte Steuerungstechnik

23.04.2008 | Redakteur: Alexander Strutzke

Diskussion auf der Hannover-Messe um die Strategie: Hans Beckhoff (rechts), Inhaber und Geschäftsführer der Beckhoff Automation GmbH, setzt in der Steuerungstechnik auf die Microsoft-Betriebssysteme. Andrew Morton, Linux-Kernel-Entwickler im Dienst von Google Inc., steht für die Open-Source-Idee der gemeinsamen, offenen Entwicklung. Bild: Strutzke
Diskussion auf der Hannover-Messe um die Strategie: Hans Beckhoff (rechts), Inhaber und Geschäftsführer der Beckhoff Automation GmbH, setzt in der Steuerungstechnik auf die Microsoft-Betriebssysteme. Andrew Morton, Linux-Kernel-Entwickler im Dienst von Google Inc., steht für die Open-Source-Idee der gemeinsamen, offenen Entwicklung. Bild: Strutzke

Im Application Park in Halle 17 der Hannover-Messe 2008 zeigen 75 Unternehmen auf 3500 m² Automatisierungstechnik live. Im Mittelpunkt stehen Softwarelösungen mit Linux und die PC-basierte Steuerungstechnik. Das Open Source Automation Development Lab (OSADL eG) zeigt mit seinen Partnern, wie von verschiedenen Herstellern eine gemeinsam entwickelte Open-Source-Software in unterschiedlichen Maschinen zum Einsatz kommt.

Im Application Park der Hannover-Messe 2008 können Besucher ihr persönliches Frühstücksbrett in Auftrag geben. Die Fertigung erfolgt auf einer Homag-Holzbearbeitungsmaschine und die individuelle Gravur mit einem Trumpf-Laser. Andrew Morton, Linux-Kernel-Entwickler bei Google, sagte auf einer Pressekonferenz am Montag: „Linux bietet die idealen Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung.“ Dr. Carsten Emde, Geschäftsführer des OSADL fügte hinzu: „Es ist fatal für die Volkswirtschaft, wenn man das, was man gemeinsam entwickeln kann, nebeneinander her getrennt entwickelt.“ Dabei gehe es nicht darum, durch gemeinsame Softwareentwicklungen eine Wertschöpfung für das OSADL zu erreichen. Vielmehr gehe die entstandene Rendite an die Mitglieds-Unternehmen des OSADL.

Beckhoff zeigt auf Hannover-Messe die Automatisierungszukunft

Beckhoff Automation und seine Partner Intel und Microsoft zeigen das Potenzial der PC-basierten Steuerungstechnik. Ein Industrie-PC ist heute in der Lage, außer der Steuerung einer Maschine auch die Diagnose und die Visualisierung zu übernehmen. Darüber hinaus ist er laut Beckhoff wesentlich schneller als eine SPS. Bekanntlich steigert sich die Leistungsfähigkeit der Industrie-PC jedes Jahr mit großer Geschwindigkeit. Gleichzeitig soll der Energiebedarf der Intel-Prozessoren sinken.

Was mit zukünftiger Technik möglich sein wird, ist Bestandteil der Präsentation im Application Park. Hans Beckhoff, Inhaber und Geschäftsführer der Beckhoff Automation GmbH, fasst zusammen: „Die Funktionalität einer Maschine hängt wesentlich von der Software ab. Die Ingenieure sind gefordert, aus dem zukünftigen kleinen Rechenzentrum an der Maschine das Beste herauszuholen.“ Als Beispiele nennt Beckhoff Vision-Systeme, Condition Monitoring oder Hochleistungsmesstechnik. as

Application Park auf der Hannover-Messe 2008: Halle 17

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