Arbeit und Logistik sparen

Redakteur: Peter Königsreuther

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Hans Geiger zeigt das In-Mold-Montage-Verfahren, das statt zwei separate Spritzgußvorgänge für Einzelteile plus Montage zu benötigen, alles in einem Prozessschritt schafft.
Hans Geiger zeigt das In-Mold-Montage-Verfahren, das statt zwei separate Spritzgußvorgänge für Einzelteile plus Montage zu benötigen, alles in einem Prozessschritt schafft.
(Bild: Geiger)

Statt zwei separaten Spritzprozessen für die Einzelteile und den Montagevorgang, fällt mithilfe des automatischen Montageverfahrens nur noch ein Arbeitsschritt an, wie Hans Geiger Spritzgießtechnik näher beschreibt. „Dabei werden zwei unterschiedliche Kunststoffteile in einem Werkzeug gespritzt und montiert. Zum Beispiel die obere und untere Komponente eines Bauteils“, erklärt Roman Kramer, Prokurist bei Hans Geiger.

Das heißt nach Aussage von Geiger, dass die beiden unterschiedlichen Teile in einem einzigen Spritzvorgang gefertigt werden. Der Einsatz von Mehrkavitätenwerkzeugen, wie beispielsweise 4+4-Systeme, sei dabei außerdem möglich. Existierende Gewichtsunterschiede der Teile würden durch speziell angefertigte und ausbalancierte Heißkanalsysteme ausgeglichen.

Nach dem Spritzvorgang werden die Komponenten sozusagen als fertige Baugruppe aus der Maschine transferiert, wie Geiger sagt. Für die Weiterverarbeitung, wie beispielsweise das Bestücken, seien sie sofort einsetzbar. Zu den weiteren Vorteilen der In-Mold-Montage zählt Geiger die definierte Lage der Teile im Spritzgusswerkzeug. So müssten diese für die Montage nicht erst sortiert und gerichtet werden, weil die Kunststoffteile bereits in Montagerichtung gespritzt werden. | pk

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