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Kalte Jahreszeit

Arbeiten im Winter erfordert erhöhte Vorsichtsmaßnahmen

| Redakteur: Frauke Finus

Eis und Kälte können zur echten Gefahr werden. Zarges zeigt, wie das Risiko gemindert werden kann.
Eis und Kälte können zur echten Gefahr werden. Zarges zeigt, wie das Risiko gemindert werden kann. (Bild: Zarges)

Arbeiten im Freien erfordern besondere Vorsicht, um gefährlichen Situationen vorzubeugen. Zarges, Experte für sicheres Arbeiten, gibt Tipps.

Wenn Temperaturen fallen, Kälte und Frost den Boden bedecken, ist ein höheres Sicherheitsrisiko gegeben. Zarges stellt Tricks vor, wie der Arbeitseinsatz im Winter erfolgreich zu bewältigen ist.

Arbeitsfahrzeuge gekonnt von Schnee und Eis befreien

Eis auf der Schlittschuhbahn klingt im Winter nach einer super Idee. Weniger schön ist es allerdings, wenn von Lkw-Dächern herabfallende Eisplatten die Straße zu einer Eisfläche machen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Grundsätzlich ist jeder Lkw-und Autofahrer für die Entfernung von Eisplatten verantwortlich. Andernfalls drohen bei einem Unfall im besten Fall bis zu 120 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg – im schlechtesten Fall sogar Geldstrafen und Fahrverbote. Dabei muss die Enteisung gar nicht kompliziert und zeitaufwändig sein. Viele Autohöfe und Raststätte stellen für Lkw-Fahrer spezielle Räumstellen bereit. Mit speziellen Enteisungsbühnen können die Fahrer zudem sicher und einfach auf das Fahrzeugdach aufsteigen und es von Schnee und Eis räumen.

Schlitterpartien auf rutschigen Untergründen vermeiden

Eis und Matsch können auch den sichersten Arbeitsbereich in die unmittelbarste Rutschpartie verwandeln. Daher gilt es bei allen Aktivitäten im Freien besonders auf den Untergrund zu achten. „Unebene Flächen oder solche, die von Eis durchsetzt sind, sollten grundsätzlich gemieden werden“ erklärt Simone Harrer, Produktmanagerin bei Zarges. „Wer sich den Untergrund jedoch nicht aussuchen kann, sollte zu wintertauglichem Arbeitsmaterial greifen – Im Bereich Steigsysteme beispielsweise zu Leitern mit einem rutschhemmenden R13-Belag.“

Unterkühlungen durch Bewegung entgegenwirken

Bei Arbeiten im Freien kühlt der menschliche Körper bei niedrigen Temperaturen schneller aus. Umso größer wird Gefahr, wenn Aufgaben lange stehend verrichtet werden – beispielsweise auf der Leiter während der Montage einer neuen Beleuchtung oder der weihnachtlichen Lichterkette: Die Hände über den Kopf, der Blick Richtung Himmel – da wird es ganz besonders kalt. Arbeiter, die solche Aufgaben verrichten, sollten daher besonders auf sich achten. Sonst droht eine Verkühlung oder Verspannung. Regelmäßige Aufwärmpausen – idealerweise mit einem Heißgetränk – sowie abwechslungsreiche Bewegungen lockern die starre Haltung.

Wasserfeste Ausrüstung

Ob Hammer und Nagel, technische Messgeräte oder die eigene Fotoausrüstung, für die Arbeit benötigtes Equipment sollte gerade im Winter sicher transportiert werden. Denn mit der ungeliebten Rutschpartie kann schnell mal etwas in den Schnee fallen. „Besonders sensible Geräte sind sehr anfällig für Nässe und Kälte“, erläutert Michael Blum, Produktmanager bei ZARGES. „Wir raten daher zum Einsatz einer wasserdichten Transportkiste. Mit der richtigen Innenausstattung, kann das Equipment sicher und unbeschadet von A nach B transportiert werden – selbst wenn mal etwas im Schnee landet.“

EU verabschiedet neue Sicherheitsstandards für Leitern

Normen EN 131-1 und 2

EU verabschiedet neue Sicherheitsstandards für Leitern

06.06.17 - Laut der DGUV ereignen sich in Deutschland pro Jahr rund 867.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Oft sind dabei Leitern involviert. Nun hat der europäische Normenausschuss jüngst die Standards EN 131-1 und 2 veröffentlicht. Die Vorgabe beschreibt neue Konstruktions- und Prüfanforderungen, damit Leitern in Betrieben ab Januar 2018 sämtliche Kriterien für Standsicherheit und Belastbarkeit erfüllen. lesen

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