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MES

Arbeitsabläufe einer Fertigungslinie digital abbilden

| Redakteur: Simone Käfer

Dynamic Manufacturing Control, die Erweiterung der MES-Software Hydra, zeigt an jeder Arbeitsstation die benötigten Infos an.
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Dynamic Manufacturing Control, die Erweiterung der MES-Software Hydra, zeigt an jeder Arbeitsstation die benötigten Infos an. (Bild: MPDV)

MPDV erweitert sein Manufacturing Execution System (MES) Hydra um Funktionen zur Abbildung von flexiblen und schnell getakteten Prozessen für die variantenreiche Sequenzfertigung. Die neue Produktgruppe heißt Dynamic Manufacturing Control und ist seit Mitte Oktober 2016 verfügbar.

Wie eine Produktvariante konkret gefertigt wird, können Hydra-Anwender jetzt mit Dynamic Manufacturing Control (DMC) flexibel abbilden. Mit Hilfe der DMC-Funktionen und unter Berücksichtigung der vorhandenen Informationen zur Ausprägung der Produkte, kann in Hydra das digitale Abbild des Entstehungsprozesses inkusive der jeweiligen Arbeitsschritte hinterlegt werden.

Auf Hydra-DMC sind an den Arbeitsstationen alle dort benötigten Informationen in der geforderten Taktzeit sichtbar. Zudem kann die Software bei Bedarf in den Prozess eingreifen. Die dafür individuell gestalteten Dynamic Line Panels (DLP) führen Werker durch den vorgegeben Ablauf. Eine dezentral vorgehaltene Prozesslogik soll garantieren, dass die Fertigungslinie auch weiter produzieren kann, wenn es im Netzwerk einmal Probleme geben sollte. Durch die vollständige Integration in das MES können die erfassten Daten an den Fertigungslinien schnittstellenfrei mit weiteren Informationen aus der Fertigung kombiniert und übergreifend ausgewertet werden, berichtet der Hersteller.

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