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Workplace 2025 Arbeitsplatzstrategien der Zukunft neu überdenken

Autor / Redakteur: / Andrea Gillhuber

Entwickeln Unternehmen keine Strategien für den Arbeitsplatz der Zukunft, könnten sie Probleme bei der Rekrutierung von Fachkräften bekommen. Das zeigt die neue Studie Workplace 2015.

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Für die sogenannten Millenials spielt eine gute Work-Life-Balance eine große Rolle. Unternehmen sollten dies bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes der Zukunft berücksichtigen.
Für die sogenannten Millenials spielt eine gute Work-Life-Balance eine große Rolle. Unternehmen sollten dies bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes der Zukunft berücksichtigen.
(Bild: ©Vasyl - stock.adobe.com)

Wenn Unternehmen ihre sozialen und technologischen Strategien für den Arbeitsplatz der Zukunft nicht neu überdenken, werden sie Probleme bei der Rekrutierung neuer Talente und Fachkräfte haben. Das zeigt die Studie „Workplace 2025“, welche das unabhängige europäische Marktforschungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Fujitsu durchgeführt hat. Der Technologiekonzern hat PAC damit beauftragt, die Kernthemen herauszufiltern, welche in den kommenden acht Jahren den Arbeitsplatz verändern werden. In der Studie werden die empfohlenen Schritte skizziert, welche Unternehmen in Betracht ziehen sollten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Work-Life-Balance entscheidend

Einen sehr starken Einfluss auf den Arbeitsplatz der Zukunft wird laut der Untersuchung die demografische Entwicklung haben. Bis 2025 werden die sogenannten Millennials ins Berufsleben einsteigen, die eine bessere Work-Life-Balance und ein agiles Arbeitsumfeld erwarten. Zugleich werden Mitarbeiter der Generation X auch mit einem Alter von über 60 Jahren noch in den Unternehmen aktiv sein und mit Technologien arbeiten, mit denen das Alter auch bei körperlichen Aufgaben kein Hindernis mehr darstellen wird. Diese Beschäftigtengruppen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen erfordern von Unternehmen ein Umdenken.

Um auch zukünftig als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, sollte ein kontextbezogenes und personalisiertes Arbeitsumfeld entwickelt werden. Gleichzeitig sollten Unternehmen die kollegiale Zusammenarbeit durch die Implementierung neuer Technologien wie Augmented Reality stärken.

Die Studie zeigt auch, dass die heutigen Organisationsstrukturen wesentlich agiler werden und sich den ständig wandelnden wirtschaftlichen Bedingungen, Wettbewerbern und Kundenbedürfnissen anpassen. Die heute noch vorherrschenden starren Hierarchien und Abteilungen werden abgelöst durch kleine, kollaborative Netzwerkteams aus Mitarbeitern und Freiberuflern, welche durch Unified-Communication-Plattformen miteinander verbunden und durch intelligente Assistenten unterstützt werden.

Rekrutierung per Crowdsourcing

Diese gesteigerte Flexibilität hat nicht nur Einfluss auf die in Unternehmen benötigten Fähigkeiten, sondern auch auf die Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass im Jahr 2025 die Unternehmen wachsen werden, welche schnell Kompetenzen aus einem globalen Talent-Pool identifizieren und erschließen können. Der Trend geht hin zu einem globalen Crowdsourcing aus Freelancer-Talenten anstelle von festen Mitarbeitern: Teams aller Größenordnungen werden schnell und bedarfsorientiert zusammengestellt. Dabei ist eine zuverlässige und flexible Technologieplattform, welche es den Mitarbeitern ermöglicht, sich schnell beispielsweise mittels biometrischer Daten zu authentifizieren und so Zugriff auf die benötigten Werkzeuge und Systeme zu erhalten, unabdingbar.

Der Auf- und Ausbau solcher Netzwerke stellt auch neue Herausforderungen an die benötigte Technik: Externe Partner müssen Zugang zu zentralen Unternehmensanwendungen haben; unternehmensübergreifender Datenaustausch macht eine dazu passende Security-Lösung unerlässlich. Der Arbeitsplatz der Zukunft braucht daher einfache, benutzerfreundliche und anpassungsfähige Sicherheitstools.

Co-creation als Schlüssel für den „Workplace 2025“

Als Resultat aus diesen sich wandelnden Anforderungen geht Fujitsu fest davon aus, dass Technologie-Partner Unternehmen zukünftig eine immer wichtigere Rolle einnehmen und dabei helfen werden, diese neuen, größeren Ökosysteme zu verwalten und sie auch bei anderen Herausforderungen zu beraten, wie beispielsweise Sicherheitsfragen und Finanzrisiken. Dieses Modell der digitalen Co-creation bietet das Potenzial eines sehr viel höheren Unternehmenswerts als die marktdominierenden, starren Vertragsmodelle.

* Weitere Informationen: Workplace 2025 – Take a glimpse into the Future Workplace, Pierre Audoin Consultants (PAC) in 80469 München, www.pac-online.de, Fujitsu Central Europe in 80807 München, www.fujitsu.com

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