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Dosiersysteme für Kunst- und Klebstoff Auch der kleinste Schuss wird zum präzisen Applikationstreffer

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit seinem Dosiermischkopf LV 2/2 bietet der Anlagenbauer Tartler Neues für den hochpräzisen und wiederholgenauen Kleinstmengenauftrag von Mehrkomponentenkunststoffen und Klebersystemen.

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Tartlers neuer Dosiermischkopf LV 2/2 kann kleinste Mengen von niedrigviskosen Kunstharzen oder Klebstoffen präzise applizieren, heißt es. Ideal für den Labor- und Entwicklungsbereich. Auch Mehrkomponenten-Kunststoffsysteme sollen sich damit smart und punktgenau dosieren lassen.
Tartlers neuer Dosiermischkopf LV 2/2 kann kleinste Mengen von niedrigviskosen Kunstharzen oder Klebstoffen präzise applizieren, heißt es. Ideal für den Labor- und Entwicklungsbereich. Auch Mehrkomponenten-Kunststoffsysteme sollen sich damit smart und punktgenau dosieren lassen.
(Bild: Tartler)

Alle paar Wochen präsentiert das Michelstädter Unternehmen Tartler, wie es heißt, den Verarbeitern von Kunstharzen neue, automatisierte Dosier- und Mischtechniksysteme oder Innovatives in Sachen vakuumgestützter Abfülltechnik. Die jüngste Entwicklung ging erst vor wenigen Tagen in Serie. Und zwar der Dosiermischkopf LV 2/2, der für die hochpräzise Verarbeitung niederviskoser Komponenten und deren punktgenaue Applikation in kleinsten Mengen konzipiert wurde.

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Er ist laut Hersteller Spezialist für anspruchsvolle Anwendungen im Elektroverguss und in puncto Klebtechnik. Typische Einsatzbereiche sind zum Beispiel der Verguss und die Versiegelung winziger elektronischer Bauelemente oder das Kleben kleiner Magnete in die Rotoren kompakter Motoren für die E-Mobilität. Der LV 2/2 mischt etwa Harze und Härter mit Viskositäten von 50 bis 20.000 mPas, und beherrscht die punkt- und wiederholgenaue Dosierung kleinster Schussmengen von 1 bis 10 g, betont Tartler. Je nach verwendetem Pumpentyp könne der Anwender mit dem System Mischungsverhältnisse von 100:5 bis 100:20 einstellen. Auf Kundenwunsch mache Tartler auch andere, individuelle Mischungsverhältnisse möglich.

On-board-Messtechnik macht dosiersensibel

Die große Stärke des neuen Kleinmengen-Dosiermischkopfs von Tartler ist, wie es heißt, seine systemeigene Messtechnik. Denn für die absolut sichere und präzise Prozessführung verfügt der LV 2/2 über eine eingebaute Wägezelle, präzisiert der Hersteller. Sie überwacht die Schussgenauigkeit während der Applikation und kann sich – im Zusammenspiel mit ihrer Steuerung und einen entsprechenden Programm – automatisch selbst kalibrieren. Diese Selbstkalibrierung spare dem Anwender in der Praxis viel Zeit. Ausgestattet mit dieser integrierten „Intelligenz“ setze der LV 2/2 von Tartler im Bereich der Kleinmengen- und Punktdosierung von Kunstharzen neue Maßstäbe. Die Antriebstechnik des neuen LV 2/2 ist, wie es weiter heißt, auch modernster Art: Denn sowohl die Pumpen als auch der Mischkopf arbeiten mit sparsam-dynamischen Servoantrieben. Tartler weist außerdem entschieden darauf hin, dass auch mit dem LV 2/2 der Einsatz der rotierenden Einweg-Kunststoffmischer möglich ist, mit denen sich selbst extreme Mixturen auf kürzestem Weg homogenisieren lassen. Ein in der Kleinmengenverarbeitung häufig eingesetzter Kunststoffmischer ist beispielsweise der besonders kurze und schlanke 06/04 D, den Tartler im Portfolio hat.

Tröpfchen für Tröpfchen Qualität und Präzision

Mit dem neuen Dosiermischkopf LV 2/2 von Tartler sollen all jene Kunstharzverarbeiter, die in der Produktion oder im Labor winzige Mengen von flüssigen Kunst- und Klebstoffen auftragen müssen, ein hochwertiges und nicht zuletzt smartes Präzisionssystem an die Hand bekommen. In der Standardausführung ist es für die Verarbeitung von zwei Komponenten ausgelegt. Und als Sonderausführung lassen sich damit aber bis zu vier Komponenten dosieren, mischen und applizieren, informiert Tartler.

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