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Vermessen und Bereitstellen von Werkzeugen Auch große Serien lassen sich mannlos abdecken

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Eine Automatisierungslösung für den 24/7-Werkzeug-Check kann mit Messmaschinen gekoppelt werden und auch Reinigungsanlagen umfassen.

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Bei Roboset 2 macht ein Multipalettensystem einen größeren Werkzeugvorrat als üblicherweise möglich.
Bei Roboset 2 macht ein Multipalettensystem einen größeren Werkzeugvorrat als üblicherweise möglich.
(Bild: E. Zoller)

Das Unternehmen E. Zoller in Pleidelsheim hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vom Spezialisten für Werkzeugeinstellgeräte zu einem Systemanbieter im Werkzeughandling entwickelt und auf diesem Technologiepfad einen kollaborativen Roboter für den Toolroom konzipiert; denn, so Alexander Zoller, Geschäftsführer und Mitinhaber: „Die Zukunft der Werkzeugvorbereitung liegt in der Automatisierung.“

Die ersten Automatisierungslösungen brachte E. Zoller 2002 heraus: den Robo-To-Set-Commander, einen Schrumpf-Automaten zum Spannen von Werkzeugen, und das duale Maschinenkonzept Genius SX, bei dem eine Maschine die Werkzeugbereitstellung übernahm und eine Maschine die Werkzeugvermessung.

Inzwischen bietet das Unternehmen Technologiekonzepte zur vollautomatischen Vermessung, Beschriftung, Reinigung und Bereitstellung von Werkzeugen an. Damit könnten gerade bei hohem Werkzeugdurchsatz enorme Zeit- und Kosteneinsparungen erreicht werden, heißt es.

Mit diesem Angebot ist E. Zoller nun erstmals auf der Motek vertreten. Vorgestellt wird unter anderem Roboset 2, eine den Angaben zufolge sehr platzsparend designte Automatisierungslösung für den 24/7-Werkzeug-Check in Kombination mit einer Einrichtung für das vollautomatisierte Ein- und Ausschrumpfen und Bereitstellen von Werkzeugen.

Die Automatisierungslösung kann mit den Universal-Messmaschinen Genius oder Titan gekoppelt werden und auf Wunsch eine Laser- oder eine Ultraschallreinigung umfassen. Ein Multipalettensystem macht einen größeren Werkzeugvorrat als üblicherweise möglich, sodass große Serien in der Produktion oder in der Qualitätskontrolle mannlos abgedeckt werden können. Ein Doppelgreifer lässt schnelles und sicheres Operieren zu.

Der neue Roboter namens Cora – collaborative robotic assistant – kann als unterstützende Automatisierungslösung verwendet werden und zum Beispiel Werkzeuge vollautomatisch zusammenbauen, vermessen, umsetzen und je nach Zustand sortieren. Die Anbindung des Roboters an die Zoller-Software und somit an die Werkzeugdatenbank z.One garantiere fehlerfreie Prozesse über den gesamten Fertigungsprozess hinweg und völlige Transparenz im Werkzeuglager, heißt es.

Auf der Motek wird der Roboter beim Abarbeiten von Werkzeug-Bereitstellungsaufträgen vorgeführt.

E. Zoller GmbH & Co. KG auf der Motek, Halle 7, Stand 7116

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