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Messe Intersolar 2013 Auch traditionsreiche Unternehmen zeigten auf der Intersolar 2013 ihr Angebot

| Redakteur: Stéphane Itasse

Da wird sich so mancher Besucher der Fachmesse Intersolar 2013 in München die Augen gerieben haben: Erst im vergangenen Jahr hatte der Konzern bekanntgegeben, aus dem Solargeschäft aussteigen zu wollen, jetzt präsentierte er sich auf der Solarmesse.

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Aus der Automatisierung in die Solarindustrie: Siemens war als Aussteller auch auf der Intersolar 2013 präsent.
Aus der Automatisierung in die Solarindustrie: Siemens war als Aussteller auch auf der Intersolar 2013 präsent.
(Bild: Itasse)

Des Rätsels Lösung: Es war der Siemens-Sektor Energy, der das Geschäft mit solarthermischen Anlagen und schlüsselfertigen Photovoltaik-Kraftwerken aufgeben will. Im Sektor Infrastructure & Cities bleibt der Elektrokonzern jedoch mit Komponenten für Solaranlagen am Markt präsent. Beispielsweise waren auf der Intersolar Sicherungen gegen Überlast, Kurzschluss oder Rückstromfluss zu sehen, oder auch ein Not-Aus-Schalter mit Fernantrieb.

Gildemeister und Siemens bieten Stromspeicher für Solarenergie

Auch beim Thema Energiespeicher zeigte Siemens Flagge: Mit dem Siestorage präsentierte der Konzern ein Komplettsystem aus Lithium-Ionen-Zellen, Umrichter und Steuerung sowohl für den Speicher selbst als auch für die Netzintegration.

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Gildemeister als Traditionsname bleibt zumindest für die Solarbranche erhalten. Die Tochtergesellschaft Gildemeister Energy Solutions des Werkzeugmaschinenhersteller DMG Mori Seiki stellte ihr Solarnachführsystem Suncarrier, die Kleinwindkraftanlage Windcarrier sowie den Energiespeicher Cellcube vor.

Insgesamt kamen laut Veranstalter rund 50.000 Besucher zur Intersolar 2013, im Vorjahr waren es laut Auma-Daten noch fast 63.000 gewesen. Die Zahl der Aussteller sank von 1870 im Jahr 2012 auf nur noch 1330.

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