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Hannover-Messe 2015

Aus zwei mach eins

| Redakteur: Udo Schnell

Optris stellt auf der Messe eine Infrarotkamera vor, die auch als schnelles Pyrometer betrieben werden kann.

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Dr.-Ing. Ulrich Kienitz, Optris-Geschäftsführer: „Mit der Kamera können Echtzeitprozesse analysiert werden.“
Dr.-Ing. Ulrich Kienitz, Optris-Geschäftsführer: „Mit der Kamera können Echtzeitprozesse analysiert werden.“
(Bild: Schnell)

Auf der Messe stellt das Berliner Unternehmen die Wärmebildkamera Optris PI 1M vor. Außer Vorteilen wie der kompakten Größe, der USB-Schnittstelle und der lizenzfreien Software habe die neue Wärmebildkamera einige Alleinstellungsmerkmale: einen durchgehenden Temperaturmessbereich von 450 bis 1800 °C, eine Bildfrequenz bis 1 kHz und verschiedene Modi der Auflösung/Bildfrequenz.

Optris-Geschäftsführer Dr.-Ing. Ulrich Kienitz erläutert: „Mit der Kamera können Echtzeitprozesse analysiert werden.“ Möglich macht dies der hochdynamische CMOS-Detektor, der eine maximale Auflösung von 764 × 480 Pixeln bei einer Bildfrequenz von 32 Hz bietet. Die Infrarotkamera könne umgeschaltet werden: auf 382 × 288 Pixel bei 80 Hz beziehungsweise 27 Hz sowie auf 72 × 56 Pixel bei 1000 Hz für schnelle Prozesse. Damit könne die Kamera als schnelles Pyrometer betrieben werden. Der Mittelpixel könne über einen 0-bis-10-V-Analogausgang mit einer Einstellzeit von 1 ms in Echtzeit ausgegeben werden, dies entspreche den Hochleistungsthermometern von Optris.

Der sehr große Temperaturmessbereich von 450 bis 1800 °C ist im Vergleich zu anderen Wärmebildkameras ihrer Klasse durchgängig, also ohne Unterbereiche, nutzbar, so Kienitz. Damit entfalle die Notwendigkeit der Messbereichsumschaltung.

Optris auf der Hannover-Messe 2015: Halle 11, Stand A48

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