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Ausbildung und Ausbau der Infrastruktur sind Themen für die Rapid.Tech

| Redakteur: Simone Käfer

Zum Fazit der Rapid.Tech gehört die Erkenntnis: Die Additive Fertigung braucht geschulte Fachleute. Aber auch an der Infrastruktur der Messe Erfurt wird gearbeitet.

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An den drei Veranstaltungstagen kamen laut Messe 4500 Besucher in die Räumlichkeiten nach Erfurt.
An den drei Veranstaltungstagen kamen laut Messe 4500 Besucher in die Räumlichkeiten nach Erfurt.
( Bild: Christian Seeling, Messe Erfurt )

4500 Besucher haben das Angebot der „Rapid.Tech + FabCon 3.D” angenommen, meldet die Messe Erfurt. Sie besuchten in der letzten Juniwoche sowohl das Kongressprogramm mit mehr als 100 Referenten als auch die Messefläche, auf der nach aktuellsten Angaben des Veranstalters 180 Unternehmen ausstellten. „Exzellente Vorträge sowie attraktiv gestaltete Stände und Sonderschauflächen in der Ausstellungshalle sind die Basis, auf der die älteste Kongressmesse dieser Art in Deutschland weiter aufbauen kann”, waren sich Michael Eichmann und Prof. Dr. Gerd Witt, beide im Fachbeirat der Veranstaltung, einig. „Wir haben in diesem Jahr erstmals dem Thema Bildung ein eigenes Forum gegeben und an der großen Resonanz den Bedarf auf diesem Gebiet gesehen. Darauf werden wir aufsetzen, denn das weitere Voranschreiten Additiver Fertigung braucht geschulte Fachleute. Dieser Prozess muss bereits in der Schule beginnen.“

Das Potenzial additiver Technik demonstrierten nicht zuletzt die Finalisten des Designwettbewerbes „3D Pioneers Challenge” und des Start-Up-Awards. Innovationen, wie das erste 3D-gedruckte Mini-Herz mit menschlichen Zellen, ein Verfahren zur Herstellung hochreinen Quarzglases für optische Anwendungen oder ein neues 3D-druckbares Steinmaterial, wurden im angebotenen Messe-TV-Studio präsentiert. „Wir setzen verstärkt auf moderne Kanäle, um die zahlreichen neuen Entwicklungen nach außen zu tragen und Ausstellern wie Besuchern noch mehr Service zu bieten”, sagt verspricht Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt. „Dazu trägt auch ein umfangreiches Investitionsprogramm mit Hotelneubau und baulicher Erneuerung bei, mit dem wir in den nächsten Jahren die Infrastruktur der Messe weiter spürbar verbessern wollen“, verspricht Kynast. Erste Ergebnisse sollen bereits 2020 vorhanden sein.

Die nächste „Rapid.Tech + FabCon 3.D” findet vom 16. bis 18. Juni 2020 in Erfurt statt.

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