Google+ Facebook Twitter XING LinkedIn GoogleCurrents YouTube

N+P Informationssysteme

Ausfall- und Stillstandzeiten verringern sich

| Redakteur: Carmen Kural

Ein Prototyp eines digitalen Zwillings wurde mit mehreren Projektpartnern – unter anderem mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) – für einen Getränkeabfüller entwickelt.
Bildergalerie: 2 Bilder
Ein Prototyp eines digitalen Zwillings wurde mit mehreren Projektpartnern – unter anderem mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) – für einen Getränkeabfüller entwickelt. (Bild: N+P Informationssysteme)

Firma zum Thema

Die Erstellung und Nutzung von sogenannten digitalen Zwillingen kann die Fertigungstransparenz und die Produktivität deutlich erhöhen.

Die N+P Informationssysteme GmbH zeigt im Rahmen der Digital Factory, der internationalen Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen, wie die Verknüpfung von realen und digitalen Daten zur Optimierung von Fertigungsprozessen beiträgt. Bei den vorgeführten smarten Anwendungsfällen von vernetzter Produktion – so das Unternehmen – stehen Softwarelösungen im Mittelpunkt, die einen störungsfreien Prozessdurchlauf unterstützen, Routineaufgaben automatisieren und vorausschauende Analysen ermöglichen.

Mit den Präsentationen auf dem Messestand H28 von Autodesk in der Halle 6 und auf dem Gemeinschaftsstand E26 des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau – VDMA – in der Halle 7 will N+P vor allem demonstrieren, wie man sogenannte digitale Zwillinge erstellen und intelligent nutzen kann.

Solche virtuellen Modelle seien der Ausgangspunkt für mehr Fertigungstransparenz und die Erhöhung der Produktivität, betont das Unternehmen. Der Betrieb von Anlagen lasse sich durch die Verknüpfung verschiedener Systeme wie etwa CAD-, ERP- und MES-Software und die vertiefte Integration mithilfe digitaler Zwillinge nachhaltig verbessern, heißt es; Ausfall- und Stillstandzeiten würden verringert und Menschen bei der Maschinenbedienung und -instandhaltung unterstützt.

Ein Prototyp eines digitalen Zwillings wurde mit mehreren Projektpartnern für den Getränkehersteller Peterstaler Mineralquellen entwickelt. Das Förderprojekt unter dem Namen Cyproassist wird in Kooperation mit KHS, einem international tätigen Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen, und dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) sowie der Technologie Transfer Initiative TTI der Universität Stuttgart durchgeführt. Ein weiterer Prototyp ist bei bei Hörmann Rawema Engineering & Consulting in Betrieb.

Im Zentrum des digitalen Zwillings steht die von N+P entwickelte MES-Lösung NUP-MES. Durch die Integration der Anlagen durch den Datenaustausch-Standard OPC-UA, einem herstellerunabhängigen Kommunikationsprotokoll für Smart Factories („OPC“ ist die Abkürzung von „OLE (Object Linking and Embedding) for Process Control“, „UA“ bedeutet „Unified Architecture“), werden aktuelle Ist-Daten und Störungsmeldungen direkt ausgelesen.

Ergänzend dazu wird mit einem Viewer, der als Basis die Autodesk-Forge-Technologie nutzt, das 3D-CAD-Modell visualisiert und mit realen Maschinendaten verknüpft. Der digitale Zwilling dient dabei unter anderem zum Sichtbarmachen von Störungen an der Maschine. Dadurch können mithilfe von ergänzenden Hinweisen zur Fehlerbehebung Ausfälle von Maschinen deutlich schneller als bislang üblich behoben werden, teilt N+P mit. Ein Fertigungsassistenzsystem vermindere darüber hinaus Rüstzeiten, verringere Fehlbedienungen und verbessere den Wissenstransfer zwischen Mitarbeitern.

All diese Verbesserungen ermöglichen N+P zufolge eine lückenlos durchlaufende Produktion, die essentielle Wettbewerbsvorteile generieren soll. Das Unternehmen widmet sich seit der Gründung im Jahre 1990 mittlerweile mit 160 Mitarbeitern der Aufgabe, IT-Systeme entlang von Wertschöpfungsketten zu durchgängigen Lösungen zu verbinden.

N+P Informationssysteme auf der Hannover Messe: Halle 6, Stand H28 und Halle 7, Stand E26

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45186213 / CAD/CAM/PDM/PLM)

Themen-Newsletter Konstruktion abonnieren.
* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.

Dossier Maschinensicherheit 2019

Funktionale Sicherheit in allen Facetten

Ohne geht's nicht: Maschinensicherheit steht bei Konstrukteuren und Entwicklern ganz oben auf der Prioritätenliste – Hier die spannendsten Artikel der letzten Monate rund um die Funktionale Sicherheit in einem Dossier zusammengefasst. lesen

Sonderausgabe elektrotechnik AUTOMATISIERUNG

Konstruktion & Integration von Industrierobotern

Der Roboter als Komponente und Joker: In der Sonderausgabe "Robotik & Automation" erhalten Sie Tipps, Tricks und Praxis-Insights für Konstruktion, Automation und Integration von Insutrierobotern. lesen