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Auto-ID für die Industrie 4.0

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

AIM und die OPC Foundation haben jetzt die OPC AIM Companion Specification zur Vereinfachung der Integration von Auto-ID- mit IT-Systemen angekündigt. Diese soll ein wesentlicher Baustein für die erfolgreiche Eingliederung von Auto-ID-System in das Konzept der Industrie 4.0 sein.

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„Das Ziel der OPC Foundation ist es, einen Industriestandard für die horizontale und vertikale Integration vom Sensor bis in die IT-Enterprise Ebene zu schaffen“, sagt Stefan Hoppe, Vice President der OPC Foundation.
„Das Ziel der OPC Foundation ist es, einen Industriestandard für die horizontale und vertikale Integration vom Sensor bis in die IT-Enterprise Ebene zu schaffen“, sagt Stefan Hoppe, Vice President der OPC Foundation.
(Bild: OPC)

Der Industrieverband AIM repräsentiert das globale Netzwerk der Auto-ID-Experten. OPC Unified Architecture (OPC UA) und OPC-Spezifikationen sind herstellerunabhängige und plattformneutrale Werkzeuge. Ihr ursprüngliches Ziel der Integration der Produktionssteuerung mit den führenden IT-Systemen ist nach Angaben der Experten inzwischen auf viele Branchenszenarien erweitert worden. AIM und die OPC Foundation werden die „OPC AIM Companion Specification“ zur schnelleren Integration von Auto-ID- und IT-Systemen in allen Anwendungsfeldern am 14. April 2015 auf der Hannover Messe Industrie veröffentlichen.

Grundsätzliche Bedeutung für Zukunftskonzepte

Auto-ID-Systeme nutzen Barcodes, zweidimensionale Codes, RFID, NFC, RTLS, Sensorik und andere Technologien. Sie sind notwendige Komponenten für die erfolgreiche Steuerung der Abläufe in der Produktion und in Materialfluss- und Logistikketten. Weiterhin liefern sie wichtige Daten für die führenden Softwaresysteme, die mit Akronymen wie MES (Manufacturing Execution System) und ERP (Enterprise Resource Planning) bezeichnet werden. Die Integration der Auto-ID-Systeme ist den Partnern zufolge für die Realisierung globaler Konzepte wie Internet der Dinge und Industrie 4.0 auch im Verbund mit Cyber Physical Systems (CPS) von grundsätzlicher Bedeutung.

Signifikanten Mehrwert für Integrationsprojekte

Die Kooperation von AIM mit der OPC Foundation basiert auf einer gemeinsamen Risikobetrachtung der Defizite der gegenwärtigen Systemintegration in Fertigung, Materialflusssteuerung und Logistik, so die Unternehmen. Die neue OPC AIM Companion Specification vereinigt divergierende Standardisierungsaktivitäten und soll einen signifikanten Mehrwert für Integrationsprojekte der Anwender in zahlreichen Branchen in Bezug auf Beschleunigung und Kostensenkung schaffen. Sie soll außerdem verhindern, dass divergierende und miteinander in Wettbewerb stehende Spezifikationen entstehen, die die Anwender verunsichern würden.

Referenzarchitektur von Industrie 4.0

„Nach einem Jahr der intensiven Zusammenarbeit der OPC- und AIM-Experten aus renommierten Unternehmen im AIM-Arbeitskreis Systemintegration werden wir die erste Version der AIM OPC Companion Specification auf der kommenden Hannover Messe veröffentlichen“, sagt Olaf Wilmsmeier, Vorstandsmitglied bei AIM.
„Nach einem Jahr der intensiven Zusammenarbeit der OPC- und AIM-Experten aus renommierten Unternehmen im AIM-Arbeitskreis Systemintegration werden wir die erste Version der AIM OPC Companion Specification auf der kommenden Hannover Messe veröffentlichen“, sagt Olaf Wilmsmeier, Vorstandsmitglied bei AIM.
(Bild: Harting)

Olaf Wilmsmeier, Produktmanager Software bei der Harting Group, Espelkamp, und AIM-Vorstandsmitglied erklärt: „Nach einem Jahr der intensiven Zusammenarbeit der OPC- und AIM-Experten aus renommierten Unternehmen im AIM-Arbeitskreis Systemintegration werden wir die erste Version der AIM OPC Companion Specification auf der kommenden Hannover Messe veröffentlichen. Bisher werden Auto-ID-Reader beispielsweise für Barcodes oder RFID noch weitgehend herstellerspezifisch mit den führenden Softwaresystemen verbunden. Mit der neuen OPC-AIM-Spezifikation stellen wir dem Markt einen herstellerübergreifenden Standard zur Verfügung, um Auto-ID-Systeme schneller und kostengünstiger zu integrieren.“

Stefan Hoppe, Vice President der OPC Foundation, ergänzt: „Das Ziel der OPC Foundation ist es, einen Industriestandard für die horizontale und vertikale Integration vom Sensor bis in die IT-Enterprise-Ebene zu schaffen. Basis dafür ist die Technologie OPC Unified Architecture, welche aus der industriellen Automation entstanden ist, aber auch in anderen vertikalen Märkten eingesetzt wird. OPC UA ist als Kommunikationstechnologie der Referenzarchitektur von Industrie 4.0 gesetzt – es regelt den Transport von Daten und Informationen mit integrierten Mechanismen für Systemsicherheit und Zugriffsmechanismen. Interessant für andere Organisationen sind die Modellierungsmöglichkeiten, mit denen beschrieben wird, was transportiert werden soll. Der Industrieverband AIM hat das Potential von OPC UA frühzeitig erkannt, die Umsetzung der gemeinsamen Spezifikation wird enorm zur vereinfachten und sichereren Anbindung von Auto-ID-Systemen in die Steuerungswelt aber auch direkt in die IT-Welt führen.“

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