Autodesk Autodesk ergänzt Software-Portfolio im Bereich 3D-Druck

Redakteur: Stefanie Michel

Autodesk hat sich mit der FIT Technology Group geeinigt, die in Lupburg (Oberpfalz) ansässige Tochter Netfabb zu übernehmen. Damit investiert das Unternehmen weiter in den Bereich additive Fertigung, um auch seine Kunden beim Einsatz von 3D-Druck zu unterstützen.

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Die Technologien von Netfabb wird Autodesks in seine Lösungen für die Bereiche Produktdesign/Produktentwicklung und additive Fertigung integrieren, wie beispielsweise in die 3D-Druck-Plattform Spark.
Die Technologien von Netfabb wird Autodesks in seine Lösungen für die Bereiche Produktdesign/Produktentwicklung und additive Fertigung integrieren, wie beispielsweise in die 3D-Druck-Plattform Spark.
(Bild: Autodesk)

Netfabb entwickelt industrielle Softwarelösungen für additive Fertigung und Design. Darüber hinaus wird Autodesk strategisch in das Netfabb-Mutterunternehmen FIT investieren, das ebenfalls als Anbieter von Software und Services im Bereich der additiven Fertigung agiert. Beide Unternehmen werden zukünftig bei der Entwicklung neuer Technologien für diese zukunftsweisende Fertigungsmethode zusammenarbeiten. Die Transaktion, dessen Abschluss für das vierte Quartal im Geschäftsjahr 2016 geplant ist, möchte Autodesk mit Auslandskapital realisieren. Bedingungen des Abschlusses wurden nicht veröffentlicht.

„FIT hat Autodesk mit seinen leistungsfähigen Lösungen für die additive Fertigung beeindruckt und zusammen können wir den Weg zu neuen Entwicklungs- und Produktionsmethoden beschleunigen“, sagt Samir Hanna, Vice President und General Manager Consumer & 3D-Printing bei Autodesk. „Wir begrüßen Netfabb in der Autodesk Familie und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Gemeinsam können wir Entwickler und Hersteller auf der ganzen Welt dabei unterstützen, 3D-Druck in jeder Größenordnung so zuverlässig zu machen, dass man diese Technologien auch in der Produktion nutzen kann, nicht nur bei der Herstellung von Prototypen auf Basis von Kunststoffen.“

Ziel: hochwertige additive Fertigung für die Industrie

Mehr als 80.000 Designer, Künstler, Forscher und Entwickler nutzen derzeit Netfabb zur Herstellung von 3D-Objekten. Dieser Kundenstamm wird auch in Zukunft gefördert, indem Autodesk die Netfabb Software nicht nur weiterhin vertreibt und unterstützt, sondern kontinuierlich weiterentwickelt. Zudem werden die Technologien von Netfabb in Autodesks Lösungen für die Bereiche Produktdesign/Produktentwicklung und additive Fertigung integriert. Dazu gehört Autodesk Fusion 360 und die 3D-Druck-Plattform Spark.

„Autodesk und FIT verfolgen die gleichen Ziele: der Industrie eine qualitativ hochwertige additive Fertigung zu ermöglichen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuesten Investor Autodesk und sind sicher, dass Netfabb sich auch künftig als Teil von Autodesk weiterentwickeln und wachsen wird“, sagt Carl Fruth, CEO der FIT AG, Mutterfirma der FIT Technology Group.

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