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Martin-Mechanic

Automat trennt und prägt bis zu 2700 Aluprofile in einer Stunde

| Redakteur: Christine Fries

(Bild: Martin-Mechanic)

Der Aluprofil-Trennautomat MAT 24111 von Martin-Mechanic prägt und schneidet bis zu 2700 Aluprofile für Windkraftgeneratoren pro Stunde zu. Die 15 m lange und 6 m breite Anlage ist so konzipiert, dass sie bei Bedarf vier Stunden lang völlig autark arbeiten kann, solange das notwendige Rohmaterial zugeführt wird, heißt es.

Das Ladehandling bedient sich mittels Sauggreifern aus Langgutkassetten und verteilt zunächst eine komplette Ebene mit den überlangen Aluleisten auf eine der sechs Spuren. Über Bändertische wird das Rohmaterial zum Festanschlag transportiert. Die Ladeachse legt sie vor dem Stanz-Prägewerkzeug ab. Dabei inspiziert eine Kamera jede einzelne Leiste. Der Zangenvorschub übernimmt dann die Aluprofile und schiebt sie langsam durch das Werkzeug, sodass Prägung und Zuschnitt nahtlos ausgeführt werden. Die fertigen Zuschnitte werden von der Endlageachse übernommen und in die Zwischenpalette gelegt. Sind die einzelnen Ebenen mit bis zu 64 zugeschnittenen Aluprofilen gefüllt, fährt die Zwischenpalette zur Seite.

Der Omron-Roboter übernimmt die komplette Ebene, um sie in den Kleinlastträger zu transportieren. Sein Ebenengreifer besteht aus 64 einzelnen, flexiblen Greifelementen. Dadurch sei garantiert, dass die Greifer keine Einzelteile verlieren. Die Kleinlastträger werden in zwei Ebenen bereitgestellt. Sie wandern über das Rollenumlaufsystem. Ein Lift befördert sie automatisch in die richtige Ebene.

Die Steuerung ist dezentral aufgebaut. Über Profibus und Ethernet ist der Automat an die Datenbank des Leitrechners gekoppelt. Die SPS-Mastersteuerung ist das Multigehirn der Anlage: Über 600 Ein- und Ausgänge sind logisch miteinander verknüpft. Für einen einfacheren Transport besteht die Anlage aus fünf Einheiten und wird beim Kunden im Baukastensystem aufgebaut.

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