Robotik und Automatisierung Automatica 2016 verbucht Anmelderekord

Redakteur: Jürgen Schreier

Für die Automatica 2016 (21. bis 24. Juni) in München haben die Aussteller bereits aktuell mehr Fläche gebucht, als bei der Vorveranstaltung. In fünf Messehallen präsentieren über 800 Firmen – vor dem Hintergrund eines boomenden Robotermarktes – Ihre Lösungen für die Optimierung von Produktionsprozessen und professionelle Servicerobotik.

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Fotoimpressionen von der Automatica 2014
Fotoimpressionen von der Automatica 2014
(Bild: Messe München)

Tatsächlich könnten die Geschäfte in der Branche derzeit kaum besser laufen. Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA Robotik + Automation, bringt es auf den Punkt: „11,4 Mrd. Euro setzte die deutsche Robotik- und Automationsbranche 2014 um. Dieses neue Rekordergebnis entspricht einer Umsatzsteigerung von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im laufenden Jahr rechnen wir mit einem Umsatzplus von 5 %. Unter diesen positiven Vorzeichen treibt die Branche Entwicklungen wie die Mensch-Maschine-Kollaboration, mobile Robotik und Industrie 4.0 mit Nachdruck voran.“

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Kuka zeigt wegweisende und einzigartige Technologie-Lösungen

Für die Automatica heißt das: Revolution statt Evolution im Hinblick auf Technologien und Exponate. Robotik, industrielle Bildverarbeitung, Integrated Assembly Solutions und professionelle Servicerobotik zählen zu den Vorreitern. Die Innovationskraft hat in den zurückliegenden zwei Jahren einmal mehr an Fahrt aufgenommen, wie Wilfried Eberhardt, Chief Marketing Officer der Kuka AG, betont: „Bestimmende Themen wie Industrie 4.0, sichere Mensch-Roboter-Kollaboration, oder neue Einsatzbereiche von Robotern sind gefragt. Die Anwender wollen die Vorteile nicht nur hören und sehen, sondern schnell selbst in der Praxis nutzen können. Als führendes Haus in Robotik und Automationslösungen arbeiten wir bei Kuka mit Hochdruck daran, diesen Wünschen nachzukommen. Daher können wir heute schon versprechen, wegweisende und einzigartige Technologie-Lösungen auf der Automatica 2016 zu zeigen. Lösungen, die beachtliche Produktivitätssteigerungen ermöglichen und Automatisierung da zeigen, wo sie bisher nur schwer möglich war.“

Automatica: eine Messe für viele Branchen

Die Automatica bildet das komplette Spektrum an Produkten, Systemen und Lösungen für nahezu jedes Automatisierungsvorhaben ab. Automobil- und metallverarbeitende Industrie, Medizin-, Pharma-, Lebensmittel- und Kunststoffbranche: Die Automatica spricht Anwender aus den unterschiedlichsten Produktionsbereichen an. Dabei haben Aussteller und Besucher ein gemeinsames Ziel: die Optimierung von Produktionsprozessen.

Professionelle Servicerobotik vor dem Durchbrunch

Roboter haben ihren schützenden Käfig verlassen und arbeiten eng mit dem Menschen zusammen. Ob Bergbau oder Landwirtschaft, Baugewerbe, Forstwesen oder Frachtabwicklung, ob im Boden oder unter Wasser, in der Luft oder im Weltraum – Serviceroboter sind in der Praxis angekommen. Der Messeschwerpunkt „Professionelle Servicerobotik“ auf der Automatica zeigt erneut die konkreten Anwendungen zum Anfassen.

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Nach der erfolgreichen Premiere des Themenbereichs „Industrie 4.0 in der Praxis“ auf der Automatica 2014 bindet die Messe im nächsten Jahr das neu entwickelte Messekonzept „IT2Industry“ ein. Hierbei handelt es sich um die Fachmesse und Open Conference für intelligente, digital vernetzte Arbeitswelten. In Halle A5 präsentieren Aussteller Lösungen und Services zum industriellen Internet der Dinge und stellen in der Konferenz Best-Practice Beispiele vor.

Maintain 2016 im neuen Format

Nachdem die Fachmesse für industrielle Instandhaltung im Juni 2014 noch parallel zur Automatica stattfand, wechselt die Maintain im kommenden Jahr in das Internationale Congress Center (ICM) auf dem Münchner Messegelände. Mit dem Ortswechsel und dem neuen Termin (18. bis 20. Oktober 2016) verfolgt die Maintain das Ziel, den Wunsch der Besucher nach zusätzlichen Inhalten über ein stark erweitertes Konferenzprogramm umzusetzen um damit ihre Position als führende Plattform für industrielle Instandhaltung weiter zu stärken. Darüber hinaus soll mit einem neuen Konzept Instandhaltungsverfahren realitätsnah und erlebbar vor Ort abgebildet werden, um gezielt Wissen zur Instandhaltung zu vermitteln.

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