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Stopa / Busalt

Automatiklager steigert Effizienz

| Autor/ Redakteur: Jürgen Warmbold / M.A. Frauke Finus

Ein Blechlager, in das die Busalt & Co. Blechwarenfabrik investiert hat, reduziert den manuellen Aufwand bei Materialwechseln. Zudem ermöglicht es, dass die angebundenen Laserschneidanlagen mit Tafeln versorgt werden.

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Für die Installation des Lagers war eine Fläche unter der Dachschräge der Werkhalle vorgesehen. Dort hat Stopa das rund 25 m lange und 5,5 m breite System in eine Grube gesetzt, um die von Busalt geforderte Zahl an Lagerplätzen unterbringen zu können.
Für die Installation des Lagers war eine Fläche unter der Dachschräge der Werkhalle vorgesehen. Dort hat Stopa das rund 25 m lange und 5,5 m breite System in eine Grube gesetzt, um die von Busalt geforderte Zahl an Lagerplätzen unterbringen zu können.
(Bild: Stopa)

Für die Installation des Lagers Compact II von Stopa bei der Busalt & Co. Blechwarenfabrik war eine Fläche unter der Dachschräge der Werkhalle vorgesehen. Dort hat Stopa das rund 25 m lange und 5,5 m breite System in eine Grube gesetzt, um die von Busalt geforderte Zahl an Lagerplätzen unterbringen zu können. Die vordere Reihe der Regalblöcke ist 5,7 m hoch, die hintere, im niedrigsten Bereich der Halle, misst knapp 5 m.

Das Zusammenspiel des Automatiklagers mit einer Laserschneidanlage von Trumpf, die über eine automatische Handling-Einrichtung mit dem Lager verbunden ist, erhöht den Nutzen der Investition. Zumal Busalt durch das automatische Be- und Entladen der Maschine während der gesamten Arbeitsschicht lasern kann. Vorher war dies nur über ein Drittel der Schicht möglich.

Manueller Aufwand reduziert

Eine zweite Laserschneidanlage wird ebenfalls aus dem Compact II versorgt. Sie ist über einen Scherenhubtisch angebunden, der die mit Blechen beladenen Flachpaletten auf Ablagegestelle setzt. Obwohl hier die Mitarbeiter die Tafeln entnehmen und sie an die Maschine übergeben, hat der Betreiber, insgesamt gesehen, den manuellen Aufwand für die Materialwechsel minimiert.

Mithilfe des Compact II vo Stopa hat Busalt auch Ordnung geschaffen und damit Materialsuchen erübrigt. Wie wichtig dies ist, sieht man an dem Spektrum von 250 bis 300 Blechsorten, die das Unternehmen im Groß-, Mittel- und Kleinformat bevorratet.

Da sich die Geschwindigkeit des Regalbediengeräts, das bis zu 100 m in der Minute erreicht, anwendungsspezifisch regeln lässt, beugt der Hersteller einem Verrutschen des Materials vor. Zudem ist das RBG für zwei Beladehöhen ausgerüstet. Hinzu kommt eine automatische Fachkontrolle der Lagerplätze unter- und oberhalb des angewählten Einlagerplatzes, um Kollisionen mit eingelagertem Material zu vermeiden.

Mannlos übers Wochenende

Von den 270 Lagerplätzen, mit denen das Compact II bei Busalt ausgestattet ist, sind bislang 180 mit Flachpaletten belegt. Das heißt, die Anlage ist zukunftsfähig ausgerichtet. Neben den Flachpaletten verwendet der Betreiber vier Laserhilfspaletten im Großformat, auf denen er Blechtafeln schneidet.

Früher hatte Busalt ausschließlich mit einem Turmlager gearbeitet. Um Platz für das große Blechlager zu schaffen, hat Stopa das Turmlager demontiert und anschließend in der benachbarten Halle wieder aufgestellt.

Angesichts der positiven Erfahrungen, die Busalt mit dem Turmlager sammeln konnte, hat sich das Unternehmen bei der Auswahl des Großlagers erneut für Stopa entschieden. Dafür hat auch gesprochen, dass keine Schnittstellenprobleme zwischen dem Lager und den Trumpf-Bearbeitungsmaschinen zu erwarten sind. Ein entscheidender Punkt, weil man freitagabends mannlos mit automatischen Materialwechseln arbeitet und ein Drei-Schicht-Betrieb möglich wäre.

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