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Heun Werkzeugmaschinen & Industriebedarf

Automation setzt sich beim Erodierbohren durch

| Redakteur: Frank Fladerer

Sonderanfertigungen mit einem hohen Grad von Automation sind beim Erodierbohren zunehmend gefragt, das erklärte Rüdiger Heun (r.), Geschäftsführer von Heun Werkzeugmaschinen & Industriebedarf, anlässlich der Metav 2008. Der Trend bei der Anwendung gehe darüber hinaus zu immer kleineren oder immer größeren Bohrungen, erklärt Heun.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die gehobene Qualitätsklasse der Erodierbohrmaschinen aus seinem Unternehmen kommt vor allem in der Luft- und Raumfahrt, im Automobilbau und bei Lohnfertigern zum Einsatz. Die mittleren Qualitäten finden vor allem im Werkzeugbau, der Medizintechnik, im Formenbau sowie in der Kunststoffindustrie regen Absatz.

Rekordreifes Erodierbohren

Der herstellbare Durchmesserbereich bei den Heun-Erodiermaschinen reicht von einem Zehntel bis 10 mm. Die größte bislang realisierte Bohrtiefe betrug 1500 mm. „Bei einem Elektrodendurchmesser von 2 mm bedeutet das eine Bohrtiefe von 750 × D. Das ist reif fürs Guiness-Buch der Rekorde“, so Heun.

Das Unternehmen hat sich vor allem auf die Herstellung von Hochgeschwindigkeits-Erodierbohrmaschinen spezialisiert. Große Entwicklungsmöglichkeiten für die kommenden Jahre verspricht sich Geschäftsführer Heun vom Einsatz von Mineralbeton für die Maschinengestelle. „Dieses Material bietet ein Entwicklungspotenzial für die Maschinen, dessen Ende derzeit noch gar nicht in Sicht ist.“

Heun Werkzeugmaschinen & Industriebedarf GmbH, Halle 1, Stand C42

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