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Automatica 2012

Automatisierte Batteriefertigung macht Elektromobilität bezahlbar

| Redakteur: Jürgen Schreier

Rekordpreise an der Tankstelle lassen den Ruf von Verbrauchern, Industrie und Politik nach bezahlbaren alternativen Antrieben wieder lauter werden. Die Automatica 2012 in München greift nun ein Kernthema der Elektromobilität auf: die Batterieproduktion. Diese ist Thema einer Sonderschau in Halle A2.

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Nach einer kurzen Rast im beliebten Automatica-Biergarten sollte man auf keinen Fall die Sonderschau "Batteriefertigung und Automatisierungstechnik" in Halle A2 verpassen. Dort erlebt man die komplette Prozesskette einer automatisierten Batterieproduktion.
Nach einer kurzen Rast im beliebten Automatica-Biergarten sollte man auf keinen Fall die Sonderschau "Batteriefertigung und Automatisierungstechnik" in Halle A2 verpassen. Dort erlebt man die komplette Prozesskette einer automatisierten Batterieproduktion.
(Bild: Messe München)

Die Messe München veranstaltet im Rahmen der Automatica 2012 zusammen mit dem VDMA-Fachverband Productronic und dem WZL der RWTH Aachen die Sonderschau „Batteriefertigung und Automatisierungstechnik“. Zwanzig führende Unternehmen aus der Automatisierungsindustrie und dem Batterie-Maschinenbau nutzen die Plattform, um die kostengünstige Produktion von Batterien live zu zeigen.

Elektrische Energiespeicher, vor allem Hochleistungsakkus, spielen beim Thema Elektromobilität die Schlüsselrolle, weil sie Leistung, Zuverlässigkeit und Preis des Systems maßgeblich bestimmen. Das gilt für reine Batterie-Mobile ebenso wie für Hybridfahrzeuge.

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VDMA: Elektroautos fahren macht Spaß

Dr. Eric Maiser, Managing Director von VDMA Productronic und Leiter des Industriekreises Batterieproduktion im VDMA Forum E-Motive hebt die Bedeutung der Batterie-Fertigungstechnik für den Markterfolg von Elektrofahzeugen hervor: „Elektroautos fahren macht Spaß, das Innenleben des 400 PS Elektro-Rennboliden, das wir auf der Sonderschau zeigen, lässt das erahnen. Die bisherigen Innovationen in der Batterietechnik haben akzeptable Reichweiten für reine Elektroautos und Spritkostensenkung beim Hybrideinsatz gebracht. Was wir jetzt brauchen ist Innovation in der Produktion, um die Kosten zu senken – das fordert den Maschinenbau.“

Maschinenbauern und Automatisierern winken gigantische Geschäfte

Die Prognosen sind gut: Laut der Studie „Zukunftsfeld Elektromobilität – Chancen und Herausforderungen für den Maschinenbau“ von VDMA und Roland Berger werden im Jahre 2020 rund 40 % der neu zugelassenen Fahrzeuge einen Hybrid- oder vollelektrischen Antrieb haben. Durch neue Fabriken für Batterien wird ein neues Geschäftspotenzial für neue Maschinen mit einem Volumen von 4,8 Mrd. Euro im Jahr 2020 entstehen.

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