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Kleinteile-Lagersystem

Automatisierte Werkzeugausgabe erzielt Einsparungen

23.10.2009 | Redakteur: Bernd Maienschein

Im Entnahmefach scannen Infrarot-Sensoren alle Gegenstände, um beispielsweise Rückgaben zu vereinfachen. Bild: Hahn+Kolb
Im Entnahmefach scannen Infrarot-Sensoren alle Gegenstände, um beispielsweise Rückgaben zu vereinfachen. Bild: Hahn+Kolb

Der Werkzeugdienstleister Hahn + Kolb vertreibt jetzt weltweit exklusiv das automatische Miniatur-Hochregallager HK-MAT MHR mit chaotischer Lagerung. Das Lagersystem ist mit seiner hohen Kapazität und der flexiblen Lagerstruktur nach eigenen Angaben besonders wirtschaftlich.

Das Werkzeugausgabe-System HK-MAT MHR basiert auf einer bewährten Hochregaltechnik und kann kundenspezifisch konfiguriert und jederzeit modifiziert werden. In Boxen lassen sich beliebig geformte Teile, Werkzeuge oder Verpackungen einlagern.

Große Werkzeugbestände auf kleinstem Raum verstaut

Mit bis zu 2800 Lagerplätzen auf einer Grundfläche von 2,1 m2 verstaut das System nicht nur effizient und preisgünstig große Werkzeugbestände auf kleinstem Raum, sondern ist auch beliebig erweiterbar. Paletten mit sperrigen Gütern, ganze Lagerräume oder auch bereits vorhandene Lagersysteme können integriert und gesteuert werden.

Im eigentlichen Hochregallager vereinfacht das modulare Stecksystem spätere Umbauten und Anpassungen. Das verringere die Folgekosten, wie es heißt, wenn beispielsweise nach einem Jahr Einsatz der Lagerumschlag bekannt sei und die Lagerbestückung umstrukturiert werde. Die plattformunabhängige, integrierte Software TSD stellt für die Auswertung 60 betriebswirtschaftliche Berichte zur Verfügung.

Definierte Mindestbestände lösen festgelegte Aktionen aus

Das von Klingseisen Technologie hergestellte Mini-Hochregallager HK-MAT MHR erkennt durch definierte Mindestbestände den Bedarf für Nachdispositionen und löst festgelegte Aktionen aus — beispielsweise eine E-Mail an die Einkaufsabteilung oder eine Bestellung beim entsprechenden Lieferanten. Das spart, wie es heißt, zeitaufwändige Protokollierungen und manuelle Nachdispositionen und stellt sicher, dass immer ausreichend Werkzeuge vorrätig sind, ohne dass zu große Lagerbestände entstehen.

Die softwarebasierte Verwaltung verschafft dem Betreiber zudem einen einfachen Überblick über Kosten und vorhandene Werkzeuge, garantiert Prozesssicherheit und reduziert Lagerkosten. Das Miniatur-Hochregallager ist unabhängig von Herstellern oder Lieferanten und kann vom Anwender selbst oder durch einen externen Dienstleister betrieben werden.

Werkzeuge werden der Anwenderberechtigung entsprechend ausgegeben

Ein Roboter mit Greifarm, basierend auf einem 3-Achsen-Linearsystem, entnimmt die benötigten Werkzeuge aus dem Hochregal und transportiert sie zum Ein- und Ausgabefach. Im Entnahmefach scannen Infrarot-Sensoren alle Gegenstände, wodurch Benutzer beispielsweise umgehend irrtümlich entnommene Werkzeuge einfach zurückgeben können.

Das System verwaltet gebrauchte sowie Neuwerkzeuge und gibt sie entsprechend der Anwenderberechtigung aus. Unbefugte Entnahmen, Diebstahl oder Einblicke in die Vorräte oder Lieferanten des Lagers sind nicht möglich. Benutzte Werkzeuge können außerdem mit Anweisungen wie zum Beispiel zur Nachkalibrierung oder zum Nachschleifen von Fräsern versehen werden. Eine automatische Verwaltung der Wartung wird damit möglich.

Das Hochregalsystem arbeitet nach Unternehmensangaben mit besonders ausfallsicherer Client-Server-Technik in einem Linux-System und kann an eine Vielzahl von PPS- und ERP-Systemen angebunden werden. Ein bequemer Touch-Screen sorgt für eine einfache Bedienung durch autorisierte Nutzer.

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