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Fertigungssoftware Automatisierung maximiert die Betriebsleistung, dabei hilft die passende Software

| Autor / Redakteur: Christoph Weber / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Abhängig von dem Automatisierungsgrad und der Effizienz kann ein Fertigungsvorgang entweder zum Wettbewerbsvorteil oder zum Groschengrab werden. Die richtige Auswahl der Fertigungssoftware ist dabei wichtig. Der Softwareauswahl und jedem Upgrade muss deshalb mehr Gewicht beigemessen werden.

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Nicht nur der Automatiiserungsgrad eines Unternehmens ist entscheidend für eine effiziente Fertigung. Es gilt auch, eine passende, leistungsfähige Software zu nutzen.
Nicht nur der Automatiiserungsgrad eines Unternehmens ist entscheidend für eine effiziente Fertigung. Es gilt auch, eine passende, leistungsfähige Software zu nutzen.
(Bild: Sigmanest)

Viele Unternehmen prüfen eingehend Werkzeuge, Verfahren und Praktiken, um die Produktion zu beschleunigen und gleichzeitig Schrott und unnötige Kosten zu vermeiden. Dabei schenken sie der Software kaum Aufmerksamkeit. Oft verursachen diese nicht optimierten Programme langsame Durchlaufzeiten mit der Folge hoher zusätzlicher Kosten. Heute stehen Softwareprodukte zur Verfügung, die manuelle und komplexe Prozesse automatisieren, Fehler eliminieren, die Produktivität nachhaltig verbessern und letztendlich auch die Gewinne maximieren.

Vom Kollegen am Empfang bis zum Ingenieur tragen alle zum Erfolg eines Unternehmens bei. Durch den Bestand an Maschinen, Inventar, Verbrauchsmaterialien und Arbeitskraft wird der Einfluss jedoch nirgendwo so deutlich wie im Fertigungsbereich. Abhängig von dem Automatisierungsgrad und der Effizienz kann ein Fertigungsvorgang für das Unternehmen von Vorteil sein oder viel Geld kosten.

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Unbemerktes Verschwendungspotenzial

Firmeninhaber und Manager sind sich verschwendeter Kosten durch Maschinenstillstandszeiten, übermäßigen Schrott und redundante Arbeitsfunktionen bewusst. Ihnen ist klar, dass schlecht gefertigte Bauteile im besten Fall nur zu Nacharbeit und im schlimmsten Fall zu verlorenen Aufträgen führen.

Paradoxerweise lässt sich Verschwendung oft auf den Versuch zurückführen, zu sparsam zu sein. Beim Kauf einer neuen Schneidmaschine rechtfertigen Metallbauer die Ausgaben für zusätzliche, modernere Ausrüstung damit, dass sie zu langfristigem Nutzen führen wird. Aber zur gleichen Zeit schenken sie der Software, die notwendig ist, um die gleiche Maschine zu betreiben, kaum Aufmerksamkeit. Ineffiziente Produktionsläufe und langsame Durchlaufzeiten sind die Folge, wenn die Funktionen der Schneidmaschine nicht vollständig optimiert werden, weil an der Software gespart wurde.

Die zusätzlich benötigten Minuten und Verbrauchsmaterialien für einen Schneidjob und ein paar Zentimeter überschüssiger Schrott mögen trivial erscheinen. Aber am Ende eines Jahres summieren sie sich zu erheblichen Beträgen. Das ist zunächst einmal nur der Verlust, der auftritt, wenn die Maschinen tatsächlich laufen.

Verlust durch Stillstand

Stillstehende, ungenutzte Maschinen kommen oft noch hinzu. Ursache dafür kann ein leistungsschwaches oder nicht ausgelastetes Softwaresystem sein. Läuft die Maschine wegen ungeplanter Ausfallzeiten, der Abwesenheit des Programmierers oder Anwenders, unzureichenden Materialbestands oder eines vorgelagerten Produktionsengpasses nicht, wird kein Geld verdient. In der Folge werden die Kunden nicht mehr pünktlich beliefert und manche sehen sich dann anderweitig nach zuverlässigeren Lieferanten für ihre Aufträge um.

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