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Sensorsysteme

Nervenzellen der Produktion

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Im Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K. des Fraunhofer-Instituts IIS werden die Möglichkeiten von kognitiven Sensorsystemen erprobt.
Im Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K. des Fraunhofer-Instituts IIS werden die Möglichkeiten von kognitiven Sensorsystemen erprobt. (Bild: Fraunhofer-Gesellschaft IIS (Paul Pulkert))

Mithilfe von kognitiven Sensorsystemen lassen sich Arbeitsabläufe in Produktionslandschaften lückenlos verzahnen und effizienter gestalten.

Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) in Nürnberg gibt einen Überblick über seine Forschungen zu Sensorsystemen zur Identifikation, Lokalisierung und Kommunikation, mit denen sich Produktionsprozesse optimieren lassen. Bisher erreichte Ergebnisse werden am Beispiel des Montageprozesses eines Motors vorgestellt und erläutert.

Die im Test- und Anwendungszentrum L.I.N.K. des Instituts erarbeiteten Lösungen reichen von der Lokalisierung von Flurförderzeugen über die Unterstützung der Montage mit intelligentem Werkzeugtracking bis zur Zustandsüberwachung von Maschinen. Dabei sei die datenbasierte Optimierung von Arbeitsprozessen die Grundlage für Effizienzsteigerungen im gesamten Betrieb, heißt es. Durch kognitive Sensorsysteme ermittelte Daten könnten beispielsweise genutzt werden, um Produktions- und Logistikprozesse automatisiert zu steuern und zu überwachen.

»Kognitive Systeme sind die Nervenzellen des industriellen Internet of Things. Sie erfassen nicht nur Messwerte, sondern werten sie aus, treffen Entscheidungen durch intelligente Schlussfolgerungen und leiten sie bedarfsgerecht weiter,“ sagt Prof. Dr. Albert Heuberger, geschäftsführender Leiter des Fraunhofer-Instituts IIS.

Pilotprojekte auf dieser Basis laufen derzeit bei BMW und Siemens.

FhG IIS – Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen auf der Hannover Messe: Halle 2, Stand C22.

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