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3D-Metalldruck Bald die Eigenschaften amorpher Metalle voll nutzen

| Redakteur: Simone Käfer

Amorphe Metalle sind schockabsorbierend, kratzfest und haben auch noch magnetische und Federeigenschaften. Exmet und AM Ventures arbeiten an ihrer Verwendbarkeit für die Additive Fertigung.

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Amorphe Metall-Legierungen besitzen eine kristalline Mikrostruktur. Diese ermöglichen funktionale Materialien mit zuvor unvereinbaren Eigenschaften.
Amorphe Metall-Legierungen besitzen eine kristalline Mikrostruktur. Diese ermöglichen funktionale Materialien mit zuvor unvereinbaren Eigenschaften.
(Bild: Exmet)

Der Investor AM Ventures unterstützt den schwedischen Hersteller additiver Fertigungstechnik Exmet bei der Entwicklung amorpher Metalle. Die beiden Unternehmen haben einen entsprechenden Beteiligungsvertrag abgeschlossen. Darüber hinaus soll die Markteinführungszeit für neue funktionale Produkte verkürzt werden. Exmet hat entsprechende Fertigungsanlagen mit einem M-290-Drucker von EOS und neue Büros im Raum Stockholm eingerichtet.

Amorphe-Metall-Legierungen besitzen eine kristalline Mikrostruktur. Diese ermöglichen funktionale Materialien mit zuvor unvereinbaren Eigenschaften. Exmet arbeitet daran, dass Ingenieure und Konstrukteure besser mit diesen Eigenschaften arbeiten, sie besser nutzen können. Das schwedische Unternehmen will Einschränkungen aufheben, die in der Herstellung amorpher Metalle durch traditionelle Verfahren entstehen. Das Resultat der Lösung von Exmet sind Produkte mit nahezu beliebiger Form und Legierung, annähernder Korrosionsfreiheit und einem niedrigen Magnetisierungsverlust. Legierungen könnten auf Eisen, Titan, Aluminium, Magnesium oder Kobalt basieren. Die enorme Festigkeit der amorphen Metalle erlaubt sehr leichte Endprodukte.

Neben einer finanziellen Unterstützung bietet AM Ventures auch ein Netzwerk von Fachwissen und Expertise für ausgewählte Anwendungsbereiche der Additiven Fertigung und entsprechende Technik.

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