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Sensorik Balluff auf der SPS 2016

| Redakteur: Udo Schnell

Auf der SPS IPC Drives 2016 in Nürnberg, präsentiert Balluff am Stand 7A-303 zahlreiche Neuheiten seines Produkt-Portfolios. Das Unternehmen zeigt neue Produkte aus den Bereichen Wegmessung, Objekterkennung, Identifikation oder Industrial Networking.

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Das IO-Link-Memory-Modulist ein kompakter, bidirektionaler Datenspeicher für knappe Einbauräume.
Das IO-Link-Memory-Modulist ein kompakter, bidirektionaler Datenspeicher für knappe Einbauräume.
(Bild: Balluff)

Sensorik – us. Balluff stellt auf der Messe mit dem IO-Link-Memory-Modul einen kompakten, bidirektionalen Datenspeicher für knappe Einbauräume vor. Das kompakte Speichermodul in Schutzart IP 67 mit Abmessungen von 34 mm × 16 mm × 8 mm mm lässt sich an Wechseleinheiten, beispielsweise Fräsköpfen von Portal-Bearbeitungszentren, als Datenspeicher einsetzen.

Die Aggregate führen damit ihre aktuellen Betriebsdaten stets auslesbar mit sich. Dies bietet laut Balluff folgenden Vorteil: Bei einem Maschinenwechsel werden alle Daten, wie etwa die Anzahl der Verwendungszyklen, Schock- und Vibrationskennzahlen oder auch Intervalle für Schmierung und Ölwechsel, direkt übernommen.

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Neu im Balluff Portfolio ist, so das Unternehmen weiter, ein zylindrischer Mini-Sensor mit Hintergrundausblendung (HGA) und IO-Link-Schnittstelle. Ideal eingesetzt ist der Lichttaster der Baureihe BOS 08E mit seiner über IO-Link einstellbaren Tastweite von 7 bis 30 mm überall dort, wo kleine Objekte in beengten Verhältnissen vor nahem Hintergrund zuverlässig erkannt werden müssen.

Zu sehen sind beispielsweise auch die neuen Mini-Master mit vier IO-Link-Ports für Profinet, Ethernet/IP und Ether-CAT. Sie bieten Balluff zufolge alle IO-Link-Vorteile auf kleinstem Raum. Zusätzliche Features sind ein integrierter Switch und ein Web-Server. Verfügbar seien Module mit IO-Link-Port Class A sowie Class B.

Gänzlich neu sind auch die IO-Link-Sensor-/Aktorhubs M8 im robusten Metallgehäuse mit Erweiterungsport. Spezifiziert für Temperaturbereiche von -5bis 70°C sind sie den Angaben zufolge die ideale Wahl, wenn es um den Einsatz in Stahlwerken, Schweißumgebungen und in Werkzeugmaschinen geht. Balluff bietet eine Variante mit acht Eingängen sowie ein konfigurierbares E-/A-Modul mit acht E/As.

Anwender sparen mit den IO-Link-Sensorhubs gegenüber herkömmlichen Feldbusmodulen allein bei den Hardwarekosten 30 bis 40 %, führt Balluff aus. Weiterer Vorteil: Mit dem Sensorhub benötigt man nur eine Bus-Adresse, um in einem Umfeld von 20 m Sensorsignale variabel einzusammeln.

Netzwerkmodule für das Highspeed-Netzwerk CC-Link IE/Field sind ein weiteres Highlight, so das Unternehmen. Das Übertragungs- und Echtzeitprotokoll mit 1 Gigabit pro Sekunde ermöglicht das Steuern von dezentralen E/A-Feldgeräten nahezu ohne Übertragungsverzögerung. Balluff bietet dazu robuste Standardmodule, IO-Link-Master und E/A-Gateways zur Übertragung maximaler Datenmengen. Mit den Modulen lassen sich die kostenintensiven Netzwerkkabel auf ein Minimum reduzieren, so genügen für die Installation Standard-Sensorkabel (3 oder 4 Leiter).

Zur SPS IPC Drives erweitert Balluff auch sein bewährtes Programm an magnetostriktiven Positionsmesssystemen um zwei weitere Varianten. Das Unternehmen bietet mit dem BTL7-S5… und dem BTL7-P511… zwei neue Systeme im Profilgehäuse mit SSI- beziehungsweise DPI/IP- Schnittstelle. Ausgelegt für große Messlängen von bis zu 7620 mm ermöglichen die berührungslos und absolut messenden Systeme durch synchrone Datenübertragung eine hochgenaue Maschinenpositionierung mit einer Auflösung von 1 µm. Sie bieten eine Abtastfrequenz von bis zu 4 kHz und damit eine besonders schnelle Messwerterfassung, heißt es weiter.

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