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Bandgalvanik eröffnet neue Möglichkeiten

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Besonderen Wert hat das Unternehmen bei der neuen Bandgalvanikanlage auf die Energieeffizienz gelegt. Nicht nur die Pumpen arbeiten energieeffizient dank einer Drehzahlregelung über Frequenzumrichter, ein Blockheizkraftwerk mit 42 kWth und 20 kWel sowie Wärmespeicher sorgen für eine clevere Nutzung der Energie. Insgesamt liegt der Strombedarf der Bandgalvanikanlage bei circa 170 kW, das Blockheizkraftwerk deckt vor allem die teuren Lastspitzen ab. Dessen Steuerung ist auch mit der Steuerung der Bandgalvanikanlage gekoppelt und wird dadurch geregelt.

Wärmespeicher senkt Energieverbrauch der Galvanikanlage

Im Keller hat das Unternehmen drei Pufferspeicher aufgestellt, um bis zu 6000 l Warmwasser zwischenzuspeichern. Neuartig ist, dass ein Pufferspeicher von den anderen getrennt werden und rückwärts laufen kann. „Damit können die Bäder, die sich während des Galvanikprozesses erwärmen, gekühlt werden“, erläutert Heid. Ein Wärmetauscher ist damit sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen einsetzbar. Die Luft jeder einzelnen Galvanikzelle wird abgesaugt, um die Wärme zurückzugewinnen, ebenso die Abwärme des Kompressors im Keller. Allerdings sind die Anforderungen an die Temperatur mittlerweile nicht mehr so hoch. „Wir setzen bewusst auf etwas robustere Elektrolyte, die können heute auch mit 5 °C mehr leben“, sagt Heid.

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Auch für das Heizen der Bäder setzt das Unternehmen in der neuen Anlage komplett auf Warmwasser. „Der Vorteil ist: Das brennt nicht ab“, erläutert Heid. Elektrische Heizungen für die Bäder seien in anderen Galvanikbetrieben oft die Ursache für einen Brand.

Heid muss sich um neue Mitarbeiter bemühen

Durch das starke Wachstum des Unternehmens sind auch neue Mitarbeiter notwendig, doch nicht unbedingt leicht zu finden. „Derzeit haben wir 19 Mitarbeiter, davon haben wir im vergangenen Jahr sieben eingestellt. In diesem Jahr sollen noch acht weitere dazukommen“, sagt Heid. Allerdings sei es schwierig, Fachkräfte zu finden, die schon Erfahrung mit Bandgalvanikanlagen hätten. Prozessüberwachung und Analytik seien für die Mitarbeiter zwar ähnlich wie in der Trommelgalvanik, doch die ganze Peripherie sei eine andere. „Wenn etwas passiert, muss der Mitarbeiter wissen, was er zu tun hat“, erläutert Heid, „und es passiert nicht immer etwas, wenn man jemanden gerade anlernt.“

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 Stéphane Itasse

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