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Bildverarbeitung Basler steigert 2016 Umsatz und rechnet weiter mit Wachstum

| Redakteur: Udo Schnell

Der Industriekamera-Hersteller Basler hat im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz um 14 % steigern können. Auch für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit Umsatzwachstum.

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Basler ist Hersteller von digitalen Kameras für Anwendungen in Industrie, Medizin, Verkehr und Retail.
Basler ist Hersteller von digitalen Kameras für Anwendungen in Industrie, Medizin, Verkehr und Retail.
(Bild: Basler )

Bildverarbeitung – us. Die Basler AG hat heute den testierten Jahresabschluss 2016 vorgelegt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Hersteller von Industriekameras.

Der Konzernumsatz nahm demnach im Geschäftsjahr 2016 um 14 % auf 97,5 Mio. Euro zu (Vorjahr: 85,4 Mio. Euro). Die Basler AG wuchs damit etwa 10 Prozentpunkte stärker als die deutsche Industrie für Bildverarbeitungskomponenten, die durch den Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) statistisch erfasst werde und ein guter Leitindikator für die weltweite Marktentwicklung sei. Somit habe das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut Marktanteilsgewinne für sich verbuchen können und seine Marktführerschaft ausgebaut.

Das Vorsteuerergebnis betrug 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: 9,1 Mio. Euro, plus 25 %) und die Rendite vor Steuern 12 % (Vorjahr: 11 %). Mit diesen Resultaten wurde die vom Unternehmen kommunizierte Prognose am oberen Rand erreicht, heißt es weiter. Das Nettoergebnis pro Aktie habe sich von 1,94 auf 2,45 Euro gesteigert.

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug 16,1 Mio. Euro (Vorjahr: 12,9 Mio. Euro; plus 25 %). Der freie Cashflow, die Summe des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit und des Cashflows aus Investitionen, erreichte einen Wert von 8,1 Mio. Euro (Vorjahr: 3,6 Mio. Euro, plus 125 %).

Mit einem Zuwachs von 21 neuen Mitarbeitern sei im Geschäftsjahr 2016 plangemäß nur moderat Personal aufgebaut worden. Der Fokus habe auf der Einarbeitung der zahlreichen Neueinstellungen aus dem Jahr 2015 und einer Steigerung der Produktivität gelegen.

Vor dem Hintergrund des guten Jahresergebnisses 2016 werde das Unternehmen der diesjährigen Hauptversammlung eine Dividendenzahlung von 0,74 Euro pro Aktie vorschlagen. Dies entspreche einer Ausschüttungsquote von 30 % vom EAT (earnings after taxes: Gewinn nach Steuern).

Nach starken Auftragseingängen in den vergangenen Monaten – vor allem für Anwendungen der Fabrikautomation in Asien – rechnet der Basler-Konzern nach eigenen Angaben für das Geschäftsjahr 2017 mit einem Anstieg der Umsatzerlöse auf 120 bis 130 Mio. Euro. Auf der Ergebnisseite plant das Unternehmen abhängig von der Umsatzentwicklung mit einer Vorsteuerrendite von 13 bis 15 %.

Aufgrund der sehr hohen Dynamik an den Absatzmärkten und der begrenzten Sichtbarkeit der Geschäftsentwicklung für die zweite Jahreshälfte sei der Umsatzkorridor derzeit relativ breit gewählt. Das Management ist bestrebt, den Prognosekorridor im Laufe des Geschäftsjahres weiter zu konkretisieren, heißt es weiter.

Der vollständige Geschäftsbericht kann auf der Internetseite des Unternehmens eingesehen werden.

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