Extrudieren von Halbzeugen Battenfeld: Tempomacher am Werk

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Beim Extrudieren von Halbzeugen und Folien wird aufs Tempo gedrückt. „Die Hochleistungsextrusion ist ein Thema, das uns weiter beschäftigen wird“, sagt Wolfgang Studener, Geschäftsführer der Battenfeld Extrusionstechnik GmbH, Bad Oeynhausen. Diesen Trend zu Hochleistungsanlagen wird man am Stand des Maschinenbauers in mehreren Exponaten wiederfinden: zum Beispiel im Doppelschneckenextruder BEX 2-135 V plus für Profile, im Einschneckenextruder BEX 1-75-34 für Tiefziehfolien sowie in den Rohrwerkzeugen, die Battenfeld als Komplettanbieter auf die jeweilige Maschine abstimmt.

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Wolfgang Studener, Battenfeld Extrusionstechnik: „Die Hochleistungsextrusion wird uns weiter beschäftigen.“
Wolfgang Studener, Battenfeld Extrusionstechnik: „Die Hochleistungsextrusion wird uns weiter beschäftigen.“
( Archiv: Vogel Business Media )

Besonders in der Flachfolienextrusion zeichnen sich laut dem Geschäftsführer die Vorteile der Hochgeschwindigkeitsanlagen deutlich ab: in einem schnellen Farbwechsel, einer kürzeren Verweilzeit der Schmelze und somit in einer besseren Folienqualität. Allerdings stößt man bei der Steigerung der Ausstoßgeschwindigkeit bei bestimmten Halbzeugen an Grenzen.

So sind in der Rohrextrusion ab einer bestimmten Leistung die Kühlstrecken einer kompletten Anlage so lang, dass sie nicht mehr in die Fertigungshallen der Kunststoffverarbeiter passen. Daher gehe bei Rohren, stellt Studener fest, „der Trend zu kleineren Extruderbaugrößen, mit denen der gewünschte Ausstoß erreicht wird.“ Außerdem steige die Anwendungsflexibilität der Extruder. Das zeige sich beim Einsatz verschiedener Werkzeuge.

Battenfeld Extrusionstechnik GmbH auf der K 2007: Halle 16, Stand 22

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