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Hannover-Messe 2015 Baukasten für Positioniersysteme

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Der Tripod-Roboter für Pick-and-Place-Aufgaben von Bahr Modultechnik soll unter anderem die Flexibilität und vielfältige Kombinierbarkeit der verwendeten Positionierachsen demonstrieren.

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Der Tripod-Roboter demonstriert die Flexibilität und vielfältige Kombinierbarkeit der verwendeten Positionierachsen.
Der Tripod-Roboter demonstriert die Flexibilität und vielfältige Kombinierbarkeit der verwendeten Positionierachsen.
(Bild: Bahr Modultechnik)

Er basiert auf den nach Unternehmensangaben besonders wirtschaftlichen LSZ 60-Linearachsen mit Zahnriemenantrieb. Die Tripod- und Quadropod-Modelle von Bahr, die zunächst aus einem vollständig mechanischen Aufbau bestehen, lassen sich mit Servotechnik verschiedenster Fabrikate kombinieren. Außerdem kann die Länge der verwendeten Achsen je nach Kundenanforderung verändert werden. Noch für dieses Jahr hat der Hersteller angekündigt, die Baugröße LSZ 80 für höhere Lasten in diesem System einzusetzen.

Die LSZ 80 mit einem Profilquerschnitt von 80 × 80 mm soll die Baugrößen der L-Serie nach oben abrunden. Durch die optionale Bearbeitung des Strangpressprofils mit einer Fünf-Meter-Portalfräse ist der Hersteller in der Lage, Achsen in der LS-Ausführung mit einem Genauigkeitsbereich von ± 0,02 mm anzubieten. Dadurch eignen sie sich auch für Applikationen mit sehr hohen Anforderungen an die präzise Positionierung, wie es zum Beispiel bei 3-D-Plottern der Fall ist.

Eine weitere Neuheit sind die optimierten Hubzylinder der Serie EHK 80, die variabel an unterschiedliche Kundenanforderungen angepasst werden können. Für Anwendungen mit stark korrosiven Medien oder in extremen klimatischen Verhältnissen lassen sich die Zylinder mit Kolbenstangen in der jeweils erforderlichen Stahlgüte ausstatten.

Bahr Modultechnik GmbH auf der Hannover-Messe 2015: Halle 16, Stand D03

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