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Treffpunkt Keramik

Bauteil- und Systemhersteller begegnen der Wirtschaftskrise mit Innovationen

21.04.2009 | Redakteur: Josef-Martin Kraus

Technische Keramik ist nicht spröde. Das verdeutlicht diese Federprüfung. Weitere Innovationen im Treffpunkt Keramik gibt es insbesondere bei keramischen Spritzgießteilen.Bild: Task
Technische Keramik ist nicht spröde. Das verdeutlicht diese Federprüfung. Weitere Innovationen im Treffpunkt Keramik gibt es insbesondere bei keramischen Spritzgießteilen.Bild: Task

In Krisenzeiten ist Innovation besonders wichtig. Vielleicht ist es gerade diese Kombination aus Zeitpunkt und hoher Innovationsfähigkeit, weshalb Task-Geschäftsführer Dr.-Ing. Michael Zins auf dem Gemeinschaftsstand Treffpunkt Keramik der Hannover-Messe 2009 eine Rekordbeteiligung registriert.

Dabei sind 38 Ausstellungspartner, die laut dem Standorganisator „Keramik als Schlüsselkomponente für komplexe Systeme“ präsentieren. Zum 20-jährigen Jubiläum der Technologie-Agentur Struktur-Keramik Task GmbH ist das ein passendes Geschenk.

Keramik bietet viele Möglichkeiten

Was in diesen Zeiten zählt, ist, die Krise als Chance zu nutzen. „Daher lohnt es sich, über technische Keramik nachzudenken“, betonte Zins. Auf dem Gemeinschaftsstand verdeutlichen das die Aussteller anhand des breiten Anwendungsspektrums von Keramikteilen im technischen Bereich: vom Haushaltsgerät bis zum Automobil, von der Bearbeitungsmaschine bis zum Kraftwerk.

„Als Schlüsselkomponente kann Keramik helfen, komplexe Systeme effektiver, leistungsstärker und kostengünstiger zu machen“, erläuterte der Task-Geschäftsführer. Dazu brächten die Aussteller nicht nur Fertigungs-Know-how in Projekte ein, sondern auch Systemkompetenz.

Teile aus gesinterter oder umspritzter Keramik

Das zeigt sich in aktuellen Kooperationen mit Kunden – sowohl was das Fügen gesinterter Keramikteile durch Umspritzen mit Kunststoff oder Metall betrifft als auch die Herstellung von Verbundteilen aus Keramik und Metall. Beide Werkstoffe werden gemeinsam gesintert. Gerade das beflügelt laut Zins die Konstrukteure.

Jedoch steigt auch beim Spritzgießen das Interesse. Aussteller wie die Kläger Spritzguss GmbH, die Doceram GmbH, die Friatec AG, die Sembach Technische Keramik GmbH, die Rauschert Heinersdorf-Pressig GmbH, die FCT-Gruppe sowie Oerlikon Herberlein Ceramics, wenden dieses Verfahren zunehmend an.

Komplette Keramik-Prozesskette auf der Hannover-Messe zu sehen

Auf dem Gemeinschaftsstand bildet es daher einen Ausstellungsschwerpunkt. Die komplette Prozesskette wird dort abgebildet: von der Herstellung des Feedstocks bis zum montagefertigen Bauteil oder System.

Gerade der Feedstock – das Granulat aus Keramikpulver und Binder – hat einen großen Einfluss auf das Endprodukt. So muss bereits im ersten Glied der Prozesskette auf die Eigenschaften, Maßtoleranzen, Lebensdauer und Kosten der Teile geachtet werden. Um diesem Kriterienbündel besser zu genügen, stellt Inmatec Technologies am Stand schwarzes Zinkoxid als Feedstock vor: In unterschiedlichen Anwendungsbranchen geht der Trend zum „schwarzen Gold“.

Treffpunkt Keramik auf der Hannover-Messe 2009: Halle 5, Stand E40

 

Feuerwerk der Projekte

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