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Concept Laser

Bauteilherstellung mit Faserlasertechnik

19.10.2007 | Redakteur: Frank Fladerer

M2 Cusing bietet ein automatisches Pulverhandling unter inerter Atmosphäre.
M2 Cusing bietet ein automatisches Pulverhandling unter inerter Atmosphäre.

Die Concept Laser GmbH präsentiert ihre neue Anlagentechnik M2 Cusing. Mit dem System lassen sich Bauteile in verschiedenen Serienwerkstoffen formlos mittels Pulver und Laser herstellen. Die Bauteile besitzen den Angaben von Concept Laser zufolge identische Eigenschaften gegenüber gegossenen oder zerspanten Produkten. Bei der weitgehend berührungs- und kräftelosen Fertigungsmethode läuft der M2-Cusing-Prozess ohne Beaufsichtigung ab.

Automatisches Pulverhandling mit M2 Cusing

M2 Cusing bietet ein automatisches Pulverhandling unter inerter Atmosphäre. Hierbei ist eine Lagerung von bis zu zwei Werkstoffen in einer Handlingstation möglich. Diese verfügt zudem über ein integriertes Schleusensystem sowie eine inertisierte Pulverabsaugung mit integriertem Siebprozess. Das Absaugen des Pulvers aus der Baukammer und die Rückführung in die Bevorratung erfolgt somit innerhalb weniger Minuten. Der Kontakt des Maschinenbedieners mit dem Pulverwerkstoff soll so ausgeschlossen werden.

M2 Cusing erlaubt das Arbeiten bei Raumtemperatur

Mit der neuen Faserlasertechnik wird der Laser-Cusing-Prozess bei Raumtemperatur ausgeführt, so dass der Pulverwerkstoff den Angaben zufolge vollständig wiederverwendet werden kann. Aufgrund der hohen Strahlqualität sollen sich mit dem Faserlaser nahezu ideale Bauteildichten und serienidentische mechanische Bauteileigenschaften erzeugen lassen.

Die Anlagentechnik der M2 Cusing ist mit entsprechender Sensorik und Messtechnik gemäß den aktuellen Ex- und Brandschutzbestimmungen (Atex Zone 22 Kategorie II 2 D) ausgerüstet. Der Rest-Sauerstoff und die Schutzgasatmosphäre werden in der gesamten Maschine ständig überwacht und geregelt.

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