VDMA Bayerns Maschinenbau hofft auf Europa und die USA

Redakteur: Jürgen Schreier

Trotz eines Auf und Abs bei den Bestellungen zu Beginn des Jahres blicken die bayerischen Maschinenbauer zuversichtlich auf 2014 und 2015. Das teilte der VDMA Bayern im Rahmen einer Pressekonferenz am 24. Juni 2014 in München mit.

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(Bild: Schreier)

„Die Erwartungen an die Konjunktur werden aktuell durch eine weitere Aufhellung der weltwirtschaftlichen Aussichten sowie eine Verfestigung der Impulse aus den europäischen Partnerländern geprägt“, sagte Karl Hauesgen, Vorsitzender des VDMA Bayern.

In den ersten vier Monaten des Jahres konnte die Branche ihre Umsätze real um 4 % steigern.„Vorausgesetzt, dass sich die Auftragseingänge im weiteren Jahresverlauf stabilisieren, bestehen gute Chancen, die Umsatzsteigerungen der ersten Monate zu halten", so Haeusgen. Die VDMA-Prognose für das laufende Jahr von 3 % Produktionsplus bleibe somit auch für Bayern bestehen, erklärte der Verbandsmann.

Durchwachsenes Jahr 2013

Das Jahr 2013 war, wie es heißt, ein eher durchwachsenes Jahr für die bayerischen Maschinenbauer. Die Branche verfehlte die Produktionsprognose von minus 1 % knapp und musste am Ende ein Minus von insgesamt 2,6 % im Vorjahresvergleich hinnehmen. Der Maschinenbauumsatz lag bei 45,5 Mrd. Euro. Die Branche hielt ihre Beschäftigung in 2013 mit 215.115 Mitarbeitern nahezu stabil.

„Dass der bayerische Maschinen- und Anlagenbau langfristig plant und einen vor allem zyklisch bedingten Rückgang nicht zur Maßgabe seines Handelns macht, zeigt die Beschäftigtenentwicklung", wie Haeusgen erklärte.

USA halten gutes Vorjahresniveau

Auch bei den Exporten mussten die bayerischen Maschinenbauer einen leichten Dämpfer hinnehmen (-1,5 %). Wichtigster Exportmarkt war in 2013 erneut, trotz leichter Rückgänge, die China. „2013 war für China ein Stabilisierungsjahr. Im Fokus des 12. Fünf-Jahres-Plans steht nun vor allem ressourcenschonendes, qualitatives Wachstum und die Förderung des privaten Konsums. China unternimmt große Anstrengungen, um aus eigener Kraft von Low-Tech- in High-Tech-Bereiche vorzudringen. Das größte Potenzial für unsere Branche liegt daher im mittleren Technologiesegment", erklärte Haeusgen.

Die USA blieben weiterhin zweitgrößter Absatzmarkt. Der wirtschaftliche Aufschwung und der Trend zur Re-Industriealisierung hielten auch im Jahr 2013 an. Die Lieferungen in die EU-Partnerländer blieben mit 12,5 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres.

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