Plattenbrennbohrmaschine

Bearbeitungszentrum bringt 100% mehr Durchsatz

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Außerdem ist die Anlage so in die vorhandene Hallenstruktur integriert, dass ein Mitarbeiter parallel zu der Plattenbrennbohrmaschine auch die benachbarte Sägebohranlage bedienen kann. Die geschickte Einbindung der neuen Anlage spart damit zusätzliche Personalkapazitäten ein. Die Programmierung der Maschine kann sowohl im Büro als auch online erfolgen.

Bearbeitungszentrum arbeitet softwareunabhängig

Ein weiterer Vorteil: Das Bearbeitungszentrum arbeitet softwareunabhängig. Dabei ist für Caspers selbstverständlich entscheidend, wie gut die Software das Material verschachtelt, damit der Ausschuss möglichst gering bleibt. Nachdem im Büro die verschnittoptimierte Tafelbelegung erarbeitet wurde, gehen die Daten zum Lagerleitstand, in dem die Aufträge zur Bearbeitung bereitstehen. Dort kann der Produktionsleiter das anstehende und realisierte Arbeitsvolumen überprüfen und die Produktionsreihenfolge planen und umsetzen.

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Durch die Einbindung der Plattenbrennbohrmaschine erzielte das Unternehmen Bruno Caspers e. K. folgende Ergebnisse:

  • Der Materialdurchsatz hat sich verdoppelt. Zwei leistungsstarke Bearbeitungsköpfe sorgen dafür, dass zwei Teile parallel gefertigt werden können. Für Caspers sind Just-in-time-Lieferungen, auch in extrem hoher Stückzahl, so problemlos möglich.
  • Einzelne Bearbeitungsschritte sind entfallen. Zusätzliche Personalkapazitäten werden eingespart, Bearbeitungszeiträume verkürzt. Die Maschine bearbeitet das Material in einem einzigen Schritt.
  • Das System ist softwareseitig offen, Schnittstellenprobleme und Abhängigkeiten von Herstellern werden so vermieden.
  • Der Aufwand bei der Implementierung in den vorhandenen Maschinenpark war gering. Das Kalten-bach-Serviceteam nahm die gesamte Anlage nach nur vier Wochen in Betrieb.

Jörg Tetling ist Vertriebsleiter Stahlbau/Stahlhandel bei der Kaltenbach GmbH + Co. KG, 79539 Lörrach.

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