Phoenix Contact Bediengeräte mit hoher Rechenkapazität stellen kurze Reaktionszeiten sicher

Autor / Redakteur: Eugen Schenfisch / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Der „I-Phone-Effekt“ hat auch den Markt für das Bedienen und Beobachten industrieller Applikationen beeinflusst. Mit entsprechend neu gestalteten Touchpanels kann nun auch der Maschinen- und Anlagenbauer den neuen Anforderungen seiner Endanwender gerecht werden.

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Bediengeräte für grafikintensive Anwendungen.
Bediengeräte für grafikintensive Anwendungen.
(Bild: Phoenix Contact)

Die Zeiten, in denen Bediengeräte möglichst funktional, kompakt und preisgünstig sein sollten, gehören der Vergangenheit an. Heute sind sie zu einer der Visitenkarten der Maschine oder Anlage geworden und tragen nachweislich zur subjektiven Steigerung ihrer Qualitätsanmutung bei.

Ein ansprechendes Design stärkt zudem die Identifikation des Bedieners mit seinem Arbeitsplatz. Darüber hinaus unterstützen ihn eine intuitive Navigation sowie eine klare und unverwechselbare Bildsprache bei der Ausführung seiner Tätigkeiten. So wird vermieden, dass der Mitarbeiter unzutreffende Menüpunkte aufruft oder Einstellungen an der falschen Stelle vornimmt. Aufgrund der einfachen Verständlichkeit verkürzen sich die Rüstzeiten, was sich positiv auf die Kennzahlen der Produktion auswirkt.

Auch Designer sind an der Konzeption von Maschinen und Anlagen beteiligt

Um das beschriebene Benutzererlebnis (User Experience) zu bieten, investieren immer mehr Maschinen- und Anlagenbauer in die Bedienoberfläche ihrer Applikation. Außer Konstrukteuren und Softwareprogrammierern sind deshalb auch Designer an der Konzeption neuer Maschinen und Anlagen beteiligt. Dort gilt es, die Grafik mit der Funktionalität der Anwendung zu vereinen und die dafür notwendigen Systemvoraussetzungen des Bediengeräts abzuleiten (Bild 1).

Wegen der erforderlichen Rechenkapazität werden in der Regel x86-basierte Lösungen mit einem offenen Standardbetriebssystem wie Windows 7 verwendet. Dieses Betriebssystem hat jedoch den Nachteil, dass die Laufzeitlizenzen (Runtime) der meisten Visualisierungen relativ teuer sind.

Aus diesem Grund kombinieren diese Bediengeräte von Phoenix Contact eine PC-Plattform mit dem Embedded-Betriebssystem Windows CE und einer unlimitierten Runtime-Version der unternehmenseigenen Scada-Software Visu+.

Herzstück der PC-Plattform ist ein Intel-Atom-Prozessor

Das Herzstück der PC-Plattform ist ein Intel-Atom-Prozessor mit 1,6 GHz Taktfrequenz. In Verbindung mit Displaygrößen von 12 bis 17" und einer maximalen Auflösung von 1280 × 1024 Pixel (SXGA) eignen sich die Geräte besonders bei grafikintensiven Anwendungen. Für eine gute Lesbarkeit sorgt eine Helligkeit von über 350 cd/m², sodass die Panels auch in besonders heller Umgebung eingesetzt werden können.

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