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Fertigungsautomation Bereit für das Internet of Things

Mit präzisen Daten können Anwender die Produktivität ihrer Anlagen steigern, sie vor Ausfällen schützen und die Qualität des Prozesses verbessern. Um alle notwendigen Informationen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen, müssen Antriebskomponenten mit einer Reihe von Sensoren ausgestattet sein. Wie sieht das in der Praxis aus und was haben Anwender von IoT-fähigen Lösungen?

(Bild: ©sdecoret - stock.adobe.com)

Präzise Daten in allen Lebenslagen sind inzwischen das A und O für Anwender, um die Produktivität ihrer Anlagen zu steigern, sie vor Ausfällen zu schützen und die Qualität des Prozesses zu verbessern. Damit die notwendigen Informationen in Echtzeit zur Verfügung stehen, müssen Antriebskomponenten mit einer Reihe von Sensoren zur Überwachung von Temperatur, Antriebskraft und Schwingungen ausgestattet sein. Diese Sensoren können einem Nutzer zudem dabei helfen, die passende Komponente für seine Anwendung zu finden. Beispielsweise kann ein Nutzer erst einmal nur ein Bauteil, beispielsweise einen Aktuator, ersetzen und anhand der durch die Sensoren gewonnen Daten entscheiden, ob die Komponente richtig dimensioniert ist. Damit sind weitere Kosten-, Platz- und Gewichtseinsparungen möglich. Die genauen Echtzeitdaten zeigen darüber hinaus Platz- und Energieeinsparungen durch Downsizing von Anbaugeräten auf. Das reduziert die Gesamtkosten der Produktionslinie und ermöglicht gleichzeitig sichere Fertigungsprozesse. Drahtlose Datenübertragung und Analyse-Tools zur vorausschauenden Instandhaltung runden das IoT-Paket ab.

Wie das in der Praxis aussieht und was ein Anwender konkret von IoT-fähigen Lösungen hat, erklärt Katja van Schagen, Leiterin Application Engineering bei Ewellix:

Ewellix rüstet die neueste Generation seiner Aktuatoren der CASM-100-Reihe mit integrierten Sensoren aus. Wie lassen sich diese einsetzen?

„Unser Servoaktuator CASM 100 lässt sich beispielsweise in einer Servopresse einsetzen. Dieser Antrieb leistet bis zu 82 Kilonewton – das entspricht einer Presskraft von mehr als acht Tonnen, oder anders gesagt, mehreren Kleinwagen. Durch elektromechanische Systeme wird der Prozess genauer und flexibler, ein Produktwechsel oder veränderte Pressabläufe sind kurzfristig abbildbar. Umso wichtiger ist es, eventuelle Störgrößen im Ablauf frühzeitig zu erkennen. Mit dem integrierten Sensor im Aktuator greifen wir im Betrieb Leistungsdaten der Anwendung direkt im System und nicht nur über Motordaten ab.“

Was sind die Vorteile für den Anwender?

„Auf diese Art kann er einschreiten, bevor ein Problem akut wird. Der Nutzer sieht in Echtzeit Kraft und Temperatur am Antriebselement. Die Steuerung der Presse kann die Daten auswerten. Der Anwender hat die Möglichkeit, Grenzwerte zu setzen, um bei Bedarf in den Prozess einzugreifen. Zudem kann der Nutzer seine theoretischen Annahmen mit den Echtzeitdaten verifizieren. So ist es ihm möglich, eventuell zukünftig noch kleiner zu bauen oder seine Anlage zu größerem Durchsatz zu pushen.“

Ewellix hat auch die Aktuatoren der CEMC-Reihe überarbeitet. Sind diese auch IoT-fähig?

„Nein, diese Reihe ist noch nicht IoT-ready. Doch auch sie helfen, dem Nutzer Kosten zu sparen und die Produktivität seiner Anlagen zu erhöhen. Sie lassen sich beispielsweise effizient in Schweißzangen für den Karosserierohbau einsetzen. Unsere neue kompakte Aktuator-Generation CEMC bewegt die Zange, um Schweißpunkte zu setzen. Ein wichtiges Kriterium dabei ist die Genauigkeit und die Anzahl der Schweißpunkte in der Anwendung. Durch unser flexibles Baukastensystem können wir den Antrieb genau auf die Bedürfnisse des Kunden zuschneiden.“

Was sind neben der Leistung die Hauptkriterien?

„Für den Betreiber sind das Gewicht und die Dimension wichtig. Dem tragen wir Rechnung. Wir konnten die Länge des CEMC um 17 Prozent und sein Gewicht um 13 Prozent reduzieren. Gleichzeitig erhöhen wir die Anzahl der Schweißpunkte auf 20 Millionen bei nur einmaliger Nachschmierung – und das im eingebauten Zustand. Das verringert die Wartungskosten immens.“

Bildergalerie

Katja van Schagen, Leiterin Application Engineering bei der Ewellix GmbH
Katja van Schagen, Leiterin Application Engineering bei der Ewellix GmbH
(Bild: Ewellix)

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